0

Wohnungseinbruch – das Einbruchs-Risiko minimieren

Auch wenn in einigen Wochen der Winter mit seinen vielen dunklen Tagen verschwindet und die Tage wieder länger werden, bleibt das Risiko für einen Einbruch unverändert bestehen. Was in der kalten Jahreszeit nicht so häufig anzutreffen, ist im Sommer der Fall. Hier gibt es offene Fenster und Türen, die Diebe erfolgreich für den Einstieg in Räumlichkeiten nutzen. Moderne Sicherheitstechnik verhindert nicht wenige und zunehmend Einbrüche. Insgesamt steigen die Einbruchszahlen tendenziell an.  Ein Einbruch in die eigenen vier Wände ist mehr als nur etwas unangenehm. Sicher gibt es nicht erhebliche finanzielle Schäden und oftmals auch Sachbeschädigungen und Vandalismus. doch wer eine Versicherung besitzt, bekommt die Schäden weitestgehend ersetzt. Die psychische Belastung für die Betroffenen ist schon ein ganz anderes Kaliber. Hier dauert es mitunter Jahre, bis ein Einbruch verarbeitet ist. Einige Betroffene müssen dazu ihre Wohnung  oder ihr Haus wechseln. Die eventuellen Folgen eines Einbruchs in der Gesamtheit sollte man sich bewusst machen.

Einbruch mit einfachen Maßnahmen vereiteln

Dabei helfen schon einfache Maßnahmen, einen Einbruch zu vereiteln. Jeder normale Dieb steht unter zeitlichen Druck.  Für ihn sind Einbrüche Sekundensache. Bei eventuellen Hindernissen wie extra gesicherte Türen oder Fenster schlägt er nicht zu. Er hat genügend Auswahl an schwach oder nicht gesicherten Häusern und Wohnungen. Natürlich gibt es auch Einbruchprofis, denen normale Barrieren nichts ausmachen. Als effektiv hat sich eine Kombination aus technischen, baulichen aber auch organisatorischen Hilfen erwiesen. Einen Einbruch verhindern dabei Hindernisse, die erheblichen Lärm machen und nicht in kurzer Zeit zu überwinden sind. Sicherheitsexperten vom Schlüsseldienst Frankfurt bieten kostenlose Beratung zu allen Fragen rund um Schlüssel und Einbruchsicherheit an.

Organisatorische Schutzmaßnahmen

Am einfachsten haben es Diebe, wenn sie von der Nachlässigkeit der Bewohner profitieren  können. Daher wird immer zuerst nach nicht verschlossenen Türen und angekippten Fenstern gesucht. Die richtigen Verhaltensweisen sind zum Schutz des eigenen Vermögens ebenso wichtig wie technische und bauliche Maßnahmen.

  • Vor dem Verlassen der Wohnung  oder des Hauses verschließen Sie Fenster und Türen. Seien Sie dabei konsequent, auch wenn Sie lediglich nur wenige Minuten abwesend sind. Laden Sie Diebe nicht mit einem gekippten Fenster oder einer offenen Balkontür ein. Das Wohnen im Erdgeschoss erfordert, dass man alle Zugangsmöglichkeiten besonders absichert und immer abschließt. Niemand sollte Einbrechern geeignete Einstiegshilfen (Leiter, Werkzeug etc.) verfügbar machen. Niemals ungesichert draußen rumstehen lassen, besser immer wegräumen.
  • Seien Sie vorsichtig bei Telefonumfragen, wenn es um Auskünfte über Ihre Arbeitszeiten oder Lebensgewohnheiten. Wer der Anrufer tatsächlich ist, ist nicht immer überprüfbar. Machen Sie solche Angaben bewusst oder unbewusst, erleichtern Sie Einbrechern den Einbruch enorm.
  • Geben Sie keine Informationen über Ihre Nachbarn weiter. Fremde hat es nicht zu interessieren, wann sie an- und abwesend sind. Das schließt natürlich die eigenen Abwesenheiten ein. Diese sollten Sie nicht überall mitteilen. Wählen Sie die Leute gut aus, die von Ihrer Abwesenheit wissen sollen bzw müssen.
  • Einbrecher richten häufig große Sachschaden und Verwüstungen in Räumlichkeiten an, weil sie alles durchsuchen. Ein sichtbarer Tresor, indem Sie Bargeld, Schmuck, Sparbücher und Wertgegenstände aufbewahren, hält sie häufig davon ab.
  • Beliebt ist es, Schlüssel zu verstecken. Für Einbrecher gibt es kaum unauffindbare Verstecke. Die Täter kennen sie schon lange, die Blumentöpfe, die Fußmatten und dergleichen. Umsichtige Nachbarn sind mehr Wert als jede Alarmanlage.
  • Ein Einbruch sollte wenigstens aus finanzieller Hinsicht kein Desaster werden. Daher sollte man regelmäßig den Versicherungsschutz der Hausratversicherung prüfen, inwieweit der noch dem aktuellen Wert entspricht.

Moderne Einbrecher nutzen soziale Netzwerke

Einbrecher nutzen für ihre Zwecke längst auch soziale Netzwerke wie beispielsweise Facebook oder Twitter. Was Leute dort an Intimitäten preisgeben, ist für Einbrecher Geld wert. Nicht selten werden die Netzwerke gezielt  nach potenziellen Kandidaten durchsucht. Posten sollte man keine Informationen über Abwesenheiten oder Ferienaufenthalte, zumindest nicht öffentlich.

Fotoquelle: quapan / Foter / CC BY

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

© 2017 by AFL24 der Club die Schloss- und Schlüsseldienst Pannenhilfe Deutschland. All Rights reserved.