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Wie wird man Schlüsseldienst

Grundsätzlich darf jeder einen Schlüsseldienst betreiben. Zu den Aufgaben gehören unter anderem das Öffnen von Türen und das Einbauen von Alarmanlagen. Dennoch fehlt klares Berufsbild. Hinzu kommt, dass der der Ruf nicht der beste ist.  Es scheint als gebe es einen unmittelbaren Zusammenhang. Immer wieder bemängeln Verbraucherschützer, dass einige Schlüsseldienste überzogene Honorare in Rechnung stellen. Sie nutzen Notsituation der Betroffenen nicht selten schamlos aus. Das ist ein Grund, warum die Schlüsseldienstbranche in der Öffentlichkeit keinen guten Ruf hat. Ein anderer Grund hängt damit direkt zusammen. Denn es fehlt an einem eindeutig definierten Berufsbild und entsprechende  Zugangsvoraussetzungen für die Berufsausübung.

Beruf des Schloss- und Schlüsselmachers weggefallen

Vor Jahren konnte man noch den Beruf des Schloss- und Schlüsselmachers lernen. Das Berufsbild ist nach der letzten Ausbildungsreform 2007 entfallen. Das Zusammenwachsen von Mechanik und Elektronik und die Technik haben sich rasant weiterentwickelt. Einen Beruf, der die Tätigkeiten eines Schlüsseldienstes genau zusammenfasst, gibt es nicht mehr. Da keine Ausbildung vorgeschrieben ist, wird sie auch nicht angeboten. Wer sich das für einen Schlüssel- und Sicherheitsdienst notwendige Wissen aneignen möchte, kann dazu Lehrgänge besuchen. Diese Kurse darf jeder ohne spezielle Voraussetzungen absolvieren. Lediglich das Bezahlen der Lehrgangsgebühr ist erforderlich.

Die gegenwärtige Schlüsseldienstbranche gibt es seit etwa 50 Jahren. In den neu gebauten Einkaufszentren etablierten sich in den 1960ern sogenannte Schnellschuster bzw. Schlüsselschneidstellen. Im Laufe der Zeit setzte sich der Begriff Schlüsseldienst im Sprachgebrauch durch. Das Schuhmacher-Handwerk verlor mittlerweile seine einstige Bedeutung. Viele Schlüsseldienste sind auch heute noch sogenannte Mischdienstleister. Sie bieten neben dem Schlüsselnotdienst für Türöffnungen häufig Eisenwaren oder Sicherheitstechnik an. Außerdem führen sie Reparaturen und Montagen von Türschlössern durch. Komplettiert wird alles durch Beratungen zum Einbruchschutz.

Schlüsseldienst kein geschützter Beruf

Der Beruf Schlüsseldienst ist nicht geschützt. Um einen Schlüsseldienst eröffnen zu wollen, benötigt man nur ein positives polizeiliches Führungszeugnis und eine Anmeldung beim Gewerbeamt.  Damit haben es auch unseriöse Schlüsseldienste.

Die Arbeit von Schlüsseldiensten ist sehr anspruchsvoll und durchaus vielschichtig. Neben dem Öffnen von Türen oder Schloss auswechseln sind Schlüssel anzufertigen und Schlössern zu reparieren. Der Schlüsseldienst Frankfurt berät zudem zu Fragen der mechanischen und elektronischen Sicherheitstechnik und installiere Alarmanlagen und Schließsysteme dann auch.

Ein Mitarbeiter eines Schlüsseldienstes muss ein gewisses handwerkliches Geschick besitzen. Sie müssen unterschiedliche Schloss- und Schlüsseltypen kenn und über die Normungen Bescheid wissen. Die Unternehmensspezialisierung entscheidet, wie gut man sich in mechanischer und elektronischer Sicherheitstechnik auskennen muss. Leider sind am Markt viele Unternehmen tätig, die sich Schlüssel- und Sicherheitsdienst nennen, es an der notwendigen Kompetenz fehlen lassen.

Was macht einen guten Schlüsseldienst aus

Verbraucher stellen sich einen guten Schlüsseldienst so vor: Er besitzt die nötige Qualifikation besitzt, arbeitet seriös und stellt angemessene Beträge in Rechnung.

Viele fähige Mitarbeiter im Schlüsselnotdienst oder Sicherheitsfachgeschäft kommen aus dem Metall-, Tischlerei- oder Elektrohandwerk. Diese Berufszweige beinhalten Wissen, dass für die Sicherheit von Tür und Fenstern wichtig ist. Die Schlüsseldienstbranche verzeichnet einen Fachkräftemangel. Wer den Beruf des Schlossers, Tischlers oder Elektrikers gelernt hat, wird gerne genommen.

Das Berufsfeld hat insgesamt viele positive Aspekte auszuweisen. Die Jobchancen sind ausgezeichnet. Als Schlüsseldienstmitarbeiter wird man nie über Langeweile klagen, denn das Aufgabenfeld ist abwechslungsreich. Das Gehalt hängt von der Qualifikation und dem Unternehmen ab. Wer sich mit einem Schlüsseldienst- oder Sicherheitsunternehmen selbstständig macht, kann mehr als ein Angestellter verdienen.

Fotoquelle: frankrolf / Foter / CC BY-NC-SA

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