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Wie bezahle ich die Rechnung vom Schlüsseldienst?

Für die Mehrzahl der Schlüsseldienste gilt “Sofortzahlung erwünscht“. Das Verlangen von Barzahlung ist beinahe Standard. Als alternative Zahlungsmöglichkeit wird die EC-Karte akzeptiert. Das ist unter Handwerkern keinesfalls unüblich. Als Kunde haben Sie aber die Möglichkeit, eine Rechnung per Überweisung zu zahlen. Niemand kann voraussetzen, dass Sie den verlangten Betrag in bar zur Verfügung haben oder per EC-Karte bezahlen können oder wollen.

Überweisung die eher ungeliebte Zahlungsvariante

Für viele Schlüsseldienste ist die Überweisung eher eine ungeliebte Notvariante. Sie wissen, wenn Kunden eine überhöhte Rechnung erst einmal bezahlt haben, werden sich die meisten nicht oder nicht besonders intensiv um eine Rückerstattung kümmern. Als Verbraucher müssen Sie nicht auf Barzahlung eingehen! Verpflichtet wären Sie nur dann, wenn Sie Sofortkasse vereinbart haben. Sie haben das Recht, das Zuschicken einer Rechnung zu verlangen. Da kann der Schlüsseldienst noch so versuchen, Ihnen zu drohen.

Preistreiber Türöffnung – nicht bezahlte Rechnungen

Mit Sicherheit gibt es in der Schlüsseldienstbranche nicht wenige “Schwarze Schafe“, die Notlage ihrer Kunden ausnutzen. Doch es ist ebenso unbestritten, dass Notdienste bei Noteinsätzen von Kunden abgezockt werden. Nicht selten kommt es zu Fehleinsätzen (Spaßanrufe) oder die Forderungen sind aufgrund der mangelnden Leistungsfähigkeit juristisch nicht eintreibbar. Den Schaden bezahlen immer die Kunden. Die Branche geht bei ihren Kalkulationen vom Ausfall jedes 10. Auftrages aus.

Bezahlen einer Rechnung vom Schlüsseldienst – Möglichkeiten

Wenn Sie noch nicht Mitglied beim Schlüsseldienst Club AFL-24 sind, kommen Sie nach der erfolgreichen Türöffnung um das Bezahlen von Schlüsselnotdienst-Rechnungen nicht herum.

Haben Sie einen Festpreis vereinbart und der Schlüsseldienst Frankfurt bittet Sie nach der Erledigung des Auftrages um Barzahlung, steht dem nichts im Wege. Sie können die Rechnung beruhigt gleich bezahlen. Das gilt auch für den Fall, dass Sie zwar keinen Festpreis vereinbart haben, jedoch den verlangten Preis als üblich ansehen und akzeptieren. Verlangen Sie in beiden Fällen eine ordentliche Quittung.

Weicht der Dienstleister von seinem Festpreisversprechen zu Ihren Ungunsten ab oder die Rechnung ist überhöht und bewegt sich nicht im üblichen Rahmen, zahlen Sie nicht in bar oder lediglich den vereinbarten Betrag bzw. eine Teilsumme. Den Restbetrag zahlen Sie erst einmal nicht.

Dem Schlüsselnotdienst teilen Sie mit, dass Ihnen die Rechnung zu hoch erscheint und Sie diese von einem Sachverständigen überprüfen lassen möchten. Das ist rechtens. Eine Festpreisvereinbarung ist nicht nur für Sie, sondern auch für den Schlüsseldienst bindend. Auch ohne Vertrag müssen Sie eine überhöhte Rechnung nicht bezahlen. Gegen eine Rechnungsüberprüfung spricht aus gesetzlicher Sicht nichts. Der Schlüsseldienst muss sich mit Ihrer Bemerkung zufrieden geben, dass Sie den überhöhten Anteil soweit er berechtigt ist, nachträglich überweisen werden.

Versuche des Schlüsselnotdienst-Handwerkers Sie einzuschüchtern, blocken Sie mit dem Hinweis ab, die Polizei einzuschalten. Sie können die Staatsgewalt in einem hartnäckigen Fall durchaus hinzuziehen. Da es sich unter Umständen ein versuchter Betrug vorliegt, ist die Polizei die richtige Adresse.

Verbraucherfreundlich sind Überweisung und Lastschrift

Der Idealfall ist es natürlich, wenn Ihnen der Schlüsseldienst die Überweisung zum Bezahlen der Rechnung per Überweisung ermöglicht. Somit sind Sie immer im Vorteil. Die Rechnung können Sie zeitnah überprüfen lassen. Fällt die Prüfung korrekt aus, überweisen Sie das Geld an den Schlüsselnotdienst.

Auch gegen das Bezahlen der Rechnung per Lastschrift ist nichts einzuwenden. Wurde der Rechnungsbetrag per Lastschrift abgebucht, haben Sie mindestens 6 Wochen Zeit eine Rückbuchung zu veranlassen. Bei einer SEPA-Lastschrift sind es sogar 8 Wochen ab Abbuchung. Der zeitliche Rahmen für eine rechtliche Prüfung der Rechnung des Schlüsselnotdienstes wäre demnach groß genug. Haben Sie den Rechnungsbetrag erfolgreich zurückgebucht, überweisen Sie einen angemessenen Betrag. Gegen den Rest legen Sie Widerspruch ein.

Vorsicht: Wenn Sie dem Notdienstmitarbeiter Ihre Bankdaten geben, achten Sie darauf, dass Ihnen kein Überweisungsträger untergeschoben wird. Unterschreiben Sie diesen, wäre die Zahlung nicht rückbuchbar.

Fotoquelle: aufgehts2013 / Foter / Creative Commons Attribution-ShareAlike 2.0 Generic (CC BY-SA 2.0)

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