0

Wachhund als Einbruchschutz

Wachhund als Einbruchschutz

Die Angst vor Einbrüchen ist hoch. Kein Wunder, schließlich hört man immer und überall, dass die Zahl der Einbrüche steigt. Und auch im Freundes- und Bekanntenkreis kommt es immer wieder vor, dass jemand Opfer wird. Besonders beliebt sind hier verreiste und alte Menschen. Schnell kommt die Idee einen Wachhund als Einbruchschutz zu halten. Damit schafft man sich nicht nur einen Freund fürs Leben an, sondern zeitgleich auch einen Bewacher für Haus und Hof. Die ist Idee scheint gut und hilfreich, doch es gibt einiges zu beachten.

Wachhund als Einbruchschutz – Gute Idee?

Generell bringt ein Wachhund immer Leben ins Haus und damit sicherlich auch viel Freude. Möchte man ihn auch als Wachhund halten, sollte man jedoch bedenken, dass man eine etwas größere Rasse kauft. Diese Hunde sind deutlich respekteinflößender als kleine Rassen. Hinzu kommt, dass größere Hunde kräftiger Bellen und auch in der Lage sind einen Einbrecher abzuwehren, während ein kleiner Wachhund in dem Fall vermutlich das Nachsehen hat. Bedenken Sie auch, dass ein Wachnund auch nur ein Lebewesen ist, das sich vielleicht mit ein paar Leckerlis bestechen lässt. Auch wenn Hunde einen ausgeprägten Wachinstinkt ihr Eigen nennen, so werden sie schnell schwach, wenn man sie füttert. Hinzu kommt, dass der Hund bei längerer Abwesenheit, Stichwort Urlaub, in der Regel auch nicht im Haus ist. Somit ist Ihr Haus gerade in dieser, von Einbrechern gerne genutzten Zeit, ohne Schutz. Sicherheitsexperten halten es deshalb für wenig sinnvoll einen Hund als Einbruchschutz zu halten. Zwar leistet der Hund seinen Beitrag, aber leider nicht ausreichend.

Wachhund als Einbruchschutz – Hund und Technik kombinieren

Ideal ist dahingegen die Kombination von Wachhund und Technik, wie zum Beispiel Bewegungsmelder oder Alarmanlagen. Hier sollte zum Beispiel eine technische Grundsicherung erfolgen. Sicherheitsschlösser an Fenster und Türen dienen als großes Hindernis für den Einbrecher. Auch Bewegungsmelder und Alarmanlagen machen Sinn. Jedoch kann in einem gewissen Maße auch der Hund als Alarmanlage fungieren. Des Weiteren können zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen ganz einfach herbeigeführt werden, indem ein Umdenken in den eigenen Handlungen erfolgt. So bringt es zum Beispiel schon sehr viel, wenn man die gekippten Fenster beim Verlassen des Hauses schließt. Dasselbe gilt natürlich für die Haustür. Denn eine zugezogene Haustür stellt kein wirkliches Hindernis für einen Einbrecher dar. Wenn diese abgeschlossen ist, hat er es jedoch deutlich schwerer ins Innere des Hauses einzudringen und ist eher gewillt aufzugeben oder es gar nicht erst zu probieren, wenn er sieht, dass hier höhere Sicherheitsvorkehrungen greifen, als in den meisten anderen Häusern.

Wachhund als Einbruchschutz – Förderungen nutzen

Hohe Kosten sollten kein Grund sein, um sein Heim nicht gegen Einbruch zu sichern. Heutzutage gibt es diverse Förderungen, die man für sich beanspruchen kann, um diese Kosten zumindest teilweise erstattet zu bekommen. So können Vermieter die Kosten für Einbruchschutz bei der Steuererklärung geltend machen. Eigenheimbesitzer können Förderungen der KfW-Bank nutzen. Vorab sind jedoch zwei Kostenvoranschläge einzureichen. Einen Teil seiner Aufwendungen bekommt man dann von der KfW erstattet. Lassen Sie sich dazu am besten direkt bei einem Fachmann für Einbruchschutz oder bei der KfW-Bank beraten. Schließlich hat niemand Geld zu verschenken. Des Weiteren bieten diese Förderungen natürlich einen schönen Anreiz, endlich den lange geplanten Einbruchschutz in Angriff zu nehmen. Sobald dieser installiert ist, können Sie ruhigen Gewissens in den Urlaub fahren, ohne sich Gedanken für einen möglichen Einbruch zu machen. Zwar dürfen Sie nicht außer Acht lassen, dass auch ein guter Schutz keine Garantie ist, jedoch ist er eine gute Möglichkeit, um Einbrecher abzuwehren. In vielen Fällen funktioniert dies sehr gut. In manchen klappt es nicht. Jeddoch haben Sie in dem Fall alles in Ihrer Macht stehende getan, um Ihr Haus zu schützen. Und das ist in erster Linie ein gutes Gefühl.

Foto: www.pixabay.com

© 2017 by AFL24 der Club die Schloss- und Schlüsseldienst Pannenhilfe Deutschland. All Rights reserved.