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Vorsicht vor Einbrechern – So werden Sie ausgespäht

Vorsicht vor Einbrechern

Jeden Tag wird in Deutschland eingebrochen. Während manche Einbrecher sich gezielt Firmen und Unternehmen aussuchen, haben andere es auf Häuser und Wohnungen abgesehen. Meist trifft es „die Anderen“, so glaubt man jedenfalls. Groß ist der Schock, wenn es einen dann tatsächlich selbst erwischt hat. Nur wenige machen sich jedoch Gedanken darüber, dass ein Einbruch in der Regel nicht ad hoc geschieht, sondern ihm eine Phase des Ausspähens vorhergeht. Tatsächlich lassen sich in Deutschland viele Einbrecher Zeit, um die Gewohnheiten und den Alltag der Bewohner genau auszukundschaften. Manchmal sind es nur Tage, manchmal sogar Wochen, je nachdem auf welches Objekt die Einbrecher es abgesehen haben. Ein unangenehmes Gefühl, das für Hilflosigkeit sorgt. Der Eingriff in die Privatsphäre ist enorm und für Betroffene haben das Ausspähen und der Einbruch selbst oftmals massive psychische Folgen. Deshalb seien Sie sich am besten immer bewusst, dass es gar nicht unbedingt abwegig ist, wenn Sie das Gefühl haben sollten ausgespäht zu werden. Natürlich darf dies nicht zu Paranoia werden, aber eine gewisse Vorsicht vor Einbrechern hat noch niemandem geschadet.

Vorsicht vor Einbrechern – Diese Methoden wenden Einbrecher an

Einbrecher gehen in der Regel sehr vorsichtig vor, wenn sie jemanden ausspähen. So kommt es, dass Sie vielleicht gar nicht merken, was genau vor sich geht. Mit diesen Tricks wissen Einbrecher bald sehr genau, wie Ihr Tagesablauf aussieht. Und wenn sie Ihre „Arbeit“ gründlich machen, geht dies zu Ihrem Nachteil.

1. Der Briefkasten:
Ein überfüllter Briefkasten ist ein sicheres Indiz dafür, dass niemand zuhause ist. Wenn Sie länger abwesend sind, sollten Sie deshalb Nachbarn fragen, ob sie nicht Ihren Briefkasten von Zeit zu Zeit leeren können.

2. Soziale Medien:
Status-Updates aus Mallorca? Urlaubsfotos aus Gran Canaria? Auf sozialen Netzwerken haben diese nichts verloren. Schon gar nicht, wenn Sie keine Privatsphäre-Einstellungen vorgenommen haben und Ihr Profil für jeden zugänglich ist. Das ist quasi eine ungewollte Einladung für Einbrecher mal bei Ihnen vorbeizuschauen. Selbst wenn Ihr Profil nur für Freunde sichtbar ist, ist eine gewisse Vorsicht angebracht.

3. Schlüsselverstecke:
Haben Sie Ihren Zweitschlüssel in einem Versteck außerhalb des Hauses deponiert? Stellen Sie sicher, dass es sich nicht um ein Versteck handelt, das sofort gefunden wird. Unter Fußmatten oder unter Blumenkübeln finden Einbrecher Ihren Schlüssel sofort. Hier ist ein bisschen mehr Kreativität gefragt.

4. Vorsicht an der Haustür:
Besonders gewiefte Einbrecher geben sich als jemand anderer aus und geben vor, sich umsehen zu müssen. Sie kommen als Handwerker, Hausmeister, Zählerableser oder als eine Amtsperson und verschaffen sich in den Minuten, die sie bei Ihnen im Haus verweilen einen Überblick über die Gegebenheiten, wie zum Beispiel den Grundriss. Lassen Sie sich deshalb am besten immer den Ausweis der Person zeigen oder, noch besser, Sie prüfen vorab telefonisch bei dem betreffenden Unternehmen, ob tatsächlich ein Mitarbeiter unterwegs ist.

5. Verdächtiges Verhalten am Haus:
Unbekannte spazieren an Ihrem Haus vorbei und lugen neugierig in den Garten oder gar in Fenster? Autos fahren langsam an Ihrem Haus vorbei, womöglich noch des Öfteren? Seien Sie auf der Hut. Zwar muss dies nichts bedeuten, schließlich gibt es von Natur aus neugierige Menschen, die nicht nur bei Ihnen, sondern auch woanders in die Gärten und Häuser starren. Aber ein bisschen Vorsicht kann auch hier nicht schaden. Merken Sie sich, wie die Person aussieht, sodass Sie sie im Fall der Fälle auch beschreiben können. Noch wichtiger: Ist die Person mit Auto unterwegs, schreiben Sie sich das Autokennzeichen auf.

6. Gekippte Fenster und Licht

Gekippte Fenster sind von Zeit zu Zeit natürlich unvermeidbar. Jedoch stellen Sie einen großen Reiz für Einbrecher dar. Einfach weil sie ihnen das Handwerk erleichtern. Ein weiterer Punkt ist das Licht. Geht über einen längeren Zeitraum kein Licht an, ist schnell klar, dass keiner zuhause ist. Ideal ist also, wenn Sie während Ihrer Abwesenheit jemanden beauftragen, immer mal wieder bei Ihnen vorbei zu schauen, die Rolläden hoch und runter zu lassen und auch die Lichtschalter zu betätigen.

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