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Vom Versteck bis zum Schlüsseldienst

Nach zwei Wochen Urlaub in Italien trudelt Familie Krämer gut gelaunt wieder zuhause ein. Mit Koffern und Taschen steht sie vor der Haustür. Doch wo ist der Schlüssel? Niemand kann sich erinnern, wo er steckt. Schließlich ruft Klaus Krämer genervt den Schlüsseldienst. Beim Blick auf die Rechnung verfliegt die Urlaubslaune schnell – der Notdienst schlägt mit 300 Euro zu Buche. Wie kann man solch horrende Rechnungen vermeiden?

Tipps von Kirsten Thul-Kunsmann von der Verbraucherzentrale RLP:

Ruhe bewahren

Nicht überstürzt handeln! Manchmal ist es besser, eine Nacht bei Freunden oder Verwandten zu verbringen, um nicht auch noch den Nacht- oder Wochenendzuschlag bezahlen zu müssen. Wenn das nicht möglich ist, in Ruhe überlegen, was zu tun ist.

Schlüsseldienste von vor Ort rufen

Die günstigeren Schlüsseldienste befinden sich oft in der Nähe. Meist gibt es einen Schlosser, der Türen öffnen kann. Dann entfallen hohe Anfahrtskosten. Teure Schlüsseldienste erkennt man in der Regel an großformatigen Anzeigen im Telefonbuch und am Buchstaben A, den sie ihren Namen vorangesetzt haben, um weit oben zu erscheinen. Und auch die Ortsvorwahlen der Schlüsseldienste geben nicht immer Aufschluss über den tatsächlichen Anfahrtsweg. Fragen Sie daher immer, woher der Nothelfer wirklich kommt.

Kosten vorher nennen lassen

Holen Sie die Angebote mehrerer Schlüsseldienste ein und lassen sich genaue Preise nennen. Vereinbaren Sie Kosten vorher. Gut ist es auch, sich auf einen Festpreis zu einigen.

Arbeiten beaufsichtigen

Richtige Fachleute, die keine unnötigen Kosten produzieren wollen, machen eine zugefallene Tür innerhalb weniger Minuten ohne die geringsten Beschädigungen auf. Selbst abgeschlossene Türen können geöffnet werden. Oft muss dazu nur der Zylinder herausgezogen und ein neuer eingesetzt werden muss. Weder die Beschläge noch die Türen werden beschädigt. Am besten Sie beaufsichtigen die Arbeiten, um unnötige und teure Zerstörungen zu vermeiden.

Detaillierte Rechnung ausstellen lassen

Zahlen Sie nicht in bar. Lassen Sie sich eine detaillierte Rechnung ausstellen. Denn nur anhand dieser Rechnung kann man letztlich überprüfen, ob unnötige oder vielleicht sogar unberechtigte Kosten aufgeführt sind und sich dagegen wehren. Außerdem können Sie die Kosten für den Schlüsseldienst nur mit einer Rechnung als haushaltsnahe Dienstleistung von der Steuer absetzen.

Notfall vorbeugen: Schlüssel sicher deponieren im Depote oder aber eine Mitgliedschaft beim Schloss & Schlüsseldienstleistungs Club Deutschland

Familie Krämer hat ihren Schlüssel am nächsten Morgen wieder gefunden. Er lag sicher verstaut in einem Geldbeutelfach. Jetzt wollen die Krämers auf Nummer sicher gehen. Sie deponieren einen Schlüssel bei den Nachbarn und einen weiteren bei guten Freunden.Leider nützt dieses bei einem Schlossdefekt nichts und der Schlüsseldienst muss gerufen werden. Denn sie wissen, einen Schlüssel in der Nähe des Hauses zu verstecken, beispielsweise im Balkonkasten oder unter der Fußmatte ist keine gute Idee. Einbrecher kennen solche Verstecke und wenn sie mit dem Schlüssel in die Wohnung gelangen, kommt keine Versicherung für den Schaden auf. Lediglich AFL-24.de hilft für Mitglieder Kostenlos. Eine Sinnvoll Alternative finden wir.

Bildquelle: Steven Leonti via Compfight cc

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