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So machen Sie Ihre vier Wände sicher

Kaum mehr als drei Minuten vergehen zwischen zwei Einbruchversuchen in Deutschland. Erfolgreich verlaufen etwa zwei Drittel der Einbrüche. Beim restlichen Drittel bleibt es bei Einbruchversuchen. Sehr oft sind mechanische Sicherheitseinrichtungen der Grund.

Geeignete Zusatzelemente sorgen für mehr Einbruchschutz bei den eigenen vier Wänden. Ein einfaches Aufhebeln von Türen und Fenster lässt sich so unterbinden. Der Abschreckungseffekt vieler Sicherheitsprodukte bekannter Firmen wie Abus lässt Täter mit großer Wahrscheinlichkeit zum nächsten Objekt weitergehen. Einbrecher stehen unter Zeitdruck. Wenn das Eindringen in wenigen Minuten nicht gelingt, geben sie in der Regel auf. Wer in guten Einbruchsschutz investiert, tut gut daran. Bei ungesicherten Fenstern und Türen reicht jedem halbwegs erfahrenen Einbrecher meist schon ein herkömmlicher Schraubendreher zum Öffnen aus.

Untersuchungen der Polizei haben ergeben, dass die Hauptangriffsziele der Einbrecher bei Einfamilienhäusern Fenster und Balkontüren sind. Mehrfamilienhäusern ist es die Eingangstür. Nur selten werden für einen Einbruch Fensterscheiben eingeschlagen. Früher als Einfachverglasung praktisch der Standard in den meisten Gebäuden war, war das anders.

In der Nacht kommen die Einbrecher? Und Ziel sind nur Einfamilienhäuser?

Viele sind der Meinung, dass Einbrecher nachts oder in den Urlaubsmonaten kommen, und dass sie sich dann vor allem an Eigenheimen zu schaffen machen. In der Realität sieht es anders aus! Einbrecher wählen in erster Linie die Tageszeit, wenn die Leute auf Arbeit sind oder aus anderen Gründen niemand zu Hause ist. Ferienzeit ist ist Einbruchzeit ist ein Mythos, der längst überholt ist. Die meisten Einbrecheraktivitäten gibt es in der dunklen Jahreszeit. Auch haben es Diebe nicht mehrheitlich auf Einfamilienhäuser abgesehen. Da die Statistik ausweist, dass etwa dreiviertel der Wohnungseinbrüche in Mehrfamilienhäusern geschehen, sind Einfamilienhausbesitzer viel weniger von Einbrüchen betroffen.

Das hat natürlich auch Gründe. Mehrfamilienhäuser sind oft schlecht gesichert. Deren Bewohner sind leichtsinniger. Da bleibt die Haustür einfach offenstehen oder Nachbarn betätigen bedenkenlos den elektrischen Türöffner. Für Einbrecher ist das ein sehr einfacher Weg. Warum sollte sich jemand mühevoll an einem Einfamilienhaus versuchen, wenn es viel einfacher geht. Hauptangriffsziele in Mehrfamilienhäusern sind die Wohnungen im Erdgeschoss. Fenster oder die Balkontür sind meist gut erreichbar. Das bedeutet nicht, dass Wohnungen in den anderen Etagen absolut sicher wären. Denn wenn der Einbrecher die Eingangstür überwunden hat, kann es jede Wohnung treffen.

Die Polizeiliche Kriminalstatistik weist jedes Jahr die Fälle von Wohnungseinbruchdiebstahl aus. Im Jahr 2013 gab es rund 149.500 Fälle (2012: rund 144.000). Leider liegt die Aufklärungsquote bei lediglich 15,5 Prozent. Immerhin bleibt es bei mehr als einem Drittel der erfassten Fälle beim Einbruchsversuch. Zusätzlich zu den Wohnungseinbrüchen tauchen in der Statistik weitere 94.600 Fälle von Boden-, Kellerräume und Waschküchen-Einbrüchen auf. Wohnungseinbrüche, die am Tage stattgefunden haben, werden mit 64.750 angegeben. Natürlich hinkt die Statistik etwas. Denn niemand kann nach einem nicht sofort bemerkten Wohnungseinbruch wegen vorübergehender Abwesenheit die genaue Tatzeit bestimmen.

Was gehört zu einem efefktiven Einbruchschutz?

Effektiver Schutz beginnt mit einfachen Verhaltensregeln. Diebe fühlen sich regelrecht eingeladen, wenn sie auf angekippte Fenster und Terrassentüren treffen. Bei jedem Verlassen daher schließen. Eine Wohnungstür ins Schloss fallen lassen, sollte nicht zur Angewohnheit werden. Immer zusätzlich absperren.

Verhaltensmaßnahmen sind die eine Seite. setzen. Den wirkungsvollsten Schutz für die eigenen vier Wände bietet Sicherheitstechnik. Die Angriffsziele und Schwachstellen Türen und Fenster benötigen Schutz durch mechanische oder elektronische Sicherungen. Mechanisch Sichern kann man mit speziellen einbruchhemmenden Türen und Fenstern. Es gibt die Möglichkeit, Türen und Fenster auszutauschen oder mit Zusatzsicherungen nachzurüsten.

Bei höheren Risiken ist der Einsatz von elektronischen Sicherheitssystemen für mehr Sicherheit und Komfort sinnvoll. Alarmanlagen gibt es für unterschiedliche Anwendungszwecke. Unterschieden werden sie in reine Einbruchmeldeanlagen und Gefahrenwarnanlagen. Die Einbruchmeldeanlage schlägt direkt und hörbar Alarm. Der Einbrecher wird bei einem internen Alarm den Einbruch voraussichtlich abbrechen. Eine lautlose Alarmweiterleitung an die Polizei oder einen Sicherheitsdienst hilft, den Einbrecher dingfest zu machen. Gefahrenwarnanlagen melden zum einen einen Einbruch. Zum anderen informieren sie über den aktuellen Sicherheitszustand der Wohnung. Sie alarmieren laut oder still bei Rauchentwicklung oder Gas- und Wasseraustritt.

Beratung und Sicherheitstechnik vom Fachmann

Viele langjährig tätige Einbrecher verfügen über eine große Erfahrung. Sie kennen viele Tricks und Dinge, die sich ein Normalbürger nicht vorstellen kann. Daher bedarf es für einen effektiven Einbruchschutz Fachwissen und Erfahrung. Eine fachmännische Beratung bei einem Schlüsseldienst Frankfurt oder in den Beratungstellen der Polizei kann optimale Lösungen zeigen. Passgenaue und komfortable Sicherheitslösungen für einen konkreten Fall sollten das Ziel beim Einbruchschutz sein. Damit Sicherheitstechnik im Fall der Fälle auch wie vorgesehen funktioniert, sollte der Einbau von Sicherheitstechnik einem Fachmann überlassen werden.

Fotoquelle: ABUS Security Tech Germany / photo on flickr  / Foter / Creative Commons Attribution-ShareAlike 2.0 Generic (CC BY-SA 2.0)

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