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So erhalten Sie staatliche Förderung für Einbruchschutz

Förderung für Einbruchschutz

Einbruchschutz ist in Deutschland ein großes Thema, das immer mehr an Relevanz gewinnt. Dies ist nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass die Zahl der Einbrüche in Deutschland in den letzten Jahren stetig zugenommen hat. Immer mehr Menschen ist es deshalb wichtig, sich und ihr Heim zu schützen und entsprechende Massnahmen zu ergreifen, die es Einbrechern schwer macht in das eigene Zuhause einzudringen. So werden zum Beispiel Alarmanlagen eingebaut, Fenster gesichert oder Türen mit zusätzlichen Schlössern oder Sicherheitssystemen bedacht, damit Einbrüche im Kopf der Bewohner keine große Rolle mehr spielen. Dies stellt für Sie natürlich keine Garantie dar, dass es nicht zu einem Einbruch kommt. Durch diese Massnahmen erhöhen Sie Ihre Sicherheit jedoch erheblich. Fakt ist, dass ein gut gesichertes Zuhause, das Alarmanlagen nutzt und seine Fenster und Türen sichert, eine weitaus größere Chance hat, von Einbrechern nicht als Ziel ins Auge gefasst zu werden, als ein Haus, das völlig ungesichert ist. Bei dieser Aufgabe sind Sie nicht auf sich allein gestellt, denn der Staat hat dieses Jahr das neue Förderprogramm „Kriminalprävention durch Einbruchsicherung“ auf den Weg gebracht, das Sie dabei unterstützt sich und Ihr Haus vor Einbruch zu schützen. Was bedeutet dies im Klartext? Haus- und Wohnungseigentümern in Deutschland werden Zuschüsse für den Einbruchschutz zur Verfügung gestellt. Auch Mieter können diesen Zuschuss beantragen, jedoch ist hier natürlich eine Absprache mit dem Vermieter notwendig, bevor eine Sanierung durch den Mieter in Auftrag gegeben wird.

Förderung für Einbruchschutz Änderungen

Bislang konnte man dieses Förderprogramm im Zusammenhang mit einer energetischen Sanierung oder einem altersgerechten Umbau Ihrer Wohnung beantragen. Beides war aneinander gekoppelt. Eine Förderung für Einbruchschutz ohne Sanierungs- oder Umbaumaßnahmen der Wohnung war nicht möglich. Somit konnten viele Menschen, die diese Förderung gerne genutzt hätten, die Gelder nicht in Anspruch nehmen, da eine Sanierung in ihrer Wohnung vielleicht nicht notwendig war oder nicht gewollt war. Dies hat sich nun geändert und ermöglicht es Eigenheimbesitzern und Mietern aktiv etwas für den eigenen Einbruchschutz zu tun und dafür das Förderprogramm in Anspruch zu nehmen ohne weitere Sanierungs- oder Umbaumaßnahmen in ihrem Zuhause durchzuführen. Der Staat bietet hiermit eine große Vereinfachung, die viele Menschen dazu verleiten wird, auf diesem Gebiet tätig zu werden und entsprechende Änderungen im Haus oder der Wohnung durchzuführen.

Wie sieht die Förderung für Einbruchschutz konkret aus?

Die Förderung wird von der KfW Bank gewährt. Sie wird zusätzlich zu der Absetzbarkeit von Handwerksleistungen gewährt. Es werden 20 Prozent der Gesamtsumme gefördert, wobei die Investitionssumme jedoch mindestens bei 500 Euro liegen muss. Zu bedenken ist auch, dass der höchstmögliche Zuschuss auf 1.500 Euro begrenzt ist. Voraussetzung für die Nutzung von dem Förderprogramm ist, dass die KfW Bank vor der Durchführung des Einbruchschutzes mindestens zwei Angebote vorgelegt bekommt, wovon mindestens eins von einem zertifizierten Betrieb sein muss. Die Förderung wird schließlich nach Vorlage der Original-Rechnung ausgezahlt. Die KfW fördert den Einbau von Alarmanlagen, von gesicherten Türen und Fenster, sowie von Gittern.

Beratung in Anspruch nehmen

Wenn Sie Ihr Heim zukünftig einbruchsicher gestalten möchten, finden Sie im Internet zahlreiche Informationen zu diesem Thema. Beschäftigen Sie sich ein wenig mit diesem Thema und Sie werden schnell feststellen, dass Sie sich einen guten Überblick verschaffen, um auf dieser Basis Entscheidungen zu treffen, die zum Einbruchschutz in Ihren eigenen vier Wänden beitragen. Alternativ wenden Sie sich direkt an einen Fachbetrieb, um sich beraten zu lassen. Dort bekommen Sie eine Expertenmeinung zum Thema. Der Fachmann wird zuerst Ihre Wünsche erörtern und dann prüfen, welche Möglichkeiten bei Ihnen zuhause zum Einbruchschutz notwendig sind. Im Anschluss wird er Ihnen Vorschläge unterbreiten und bereits ein erstes Angebot machen. Lassen Sie sich zum Vergleich noch ein weiteres Angebot von mindestens einer anderen Firma erstellen. Wenn Ihnen diese beiden Angebote zusagen, können Sie diese direkt bei der KfW zur Prüfung einreichen. Sprechen Sie mit den Fachunternehmen auch über die beabsichtigte KfW Bank Förderung der Einbruchschutzmaßnahmen. Der Profi kennt sich hier aus und kann Ihnen genau sagen, welche Produkte von der KfW Bank gefördert und inwieweit Zuschüsse zum Tragen kommen oder nicht.

Foto: www.pixabay.com

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