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Schlüssellose Schließtechnik – Haustür und Zutrittssysteme

Wohnhäuser und Bürogebäude unterliegen gewissen Risiken. Einbrecher und andere Unbefugte nutzen Schwachstellen, um ins Innere zu gelangen. Oft erleichtern ihnen ungesicherte Fenster das Einsteigen in Wohn- und Büroräume. Nicht nur Sicherheitsexperten wissen, dass Einbruchschutz an der Haustür beginnt. Moderne schlüssellose Zutrittssysteme, die mit elektronischer Schließtechnik ausgestattet sind, bieten neben Einbruchschutz auch noch Komfort. Ungebetene Gäste bleiben draußen. Selbst gelangt man bequemer ins Haus. 

Elektronische Schlüsseltechnik

Die Eingangstür ist neben ungesicherten Fenstern das wichtigste Angriffsziel für Einbrecher. Inzwischen sind vielerorts einbruchshemmende Schließzylinder mit dazugehörigem Profilschlüssel Standard an der Haustür. Allerdings kann es passieren, dass der Hausbesitzer oder Wohnungsinhaber ohne Schlüssel vor der eigenen Tür steht. Dann muss ein Schlüsseldienst Frankfurt ran.  Meist lassen sich die Schlossöffnung und der Schlosswechsel nur mit erhöhtem Aufwand und unter hohen Kosten durchführen. Beratung und Informationen erhält man bei Sicherheitsunternehmen und natürlich beim Schlüsseldienst Frankfurt und Kassel.

Geht ein Schlüssel verloren oder er wird gestohlen, muss der Zylinder in jedem Fall gegen einen neuen ausgewechselt werden. Das sind Gründe, die für den Einsatz elektronischer Zugangssysteme mit schlüsselloser Schließtechnik sprechen. Während noch vor wenigen Jahren vor allem Unternehmen und öffentlichen Gebäuden auf moderne Schließsysteme setzen, steigt die Beliebtheit mittlerweile bei den Eigentümer von Privathäusern.

Elektronische Schlüsseltechnik beruht auf der Weiterentwicklung des mechanischen Schlosses. Ein Merkmal elektronischer Schließzylinder ist, dass der dazugehörige Schlüssel auf eine elektronische Codierung abgetastet wird. Er wird nicht mehr an den Einkerbungen erkannt.

Wird der elektronische Code anerkannt, lässt sich das Schloss unmittelbar über die Türklinke bedienen. Diese Schließtechnik besitzt einen großen Vorteil: Wenn ein Schlüssel verloren geht, braucht man nur den Zylinder auf einen neuen Schlüsselsatz umzucodieren. Er muss nicht ausgetauscht werden. Die Preise für elektronische Zylinder mit Schlüssel beginnen bei etwa 130 Euro.

Schließtechnik mit elektronischem „Schlüssel“ oder per Zahlencode

Die nächste Stufe stellt die Schließtechnik mit elektronischem „Schlüssel“ (Transpondersystem) dar. Es ist nicht mehr notwendig, den Schlüssel ins Schloss hineinzustecken. Denn die Elektronik der Schließtechnik befindet sich direkt unter der Türklinke. Man muss lediglich den Schlüssel kurz davorhalten. Ein entsprechendes Empfängerteil kontrolliert das Signal. Ist alles perfekt, wird die Türklinke zum Öffnen freigegeben. Dieser elektronische Schlüssel kann eine Karte sein. Er muss nicht wie ein klassischer Schlüssel aussehen. Es gibt Anlagen, deren Schließtechnik auch in einem größeren Bereich wirksam ist. Dann ist eine Art Fernbedienung für die Haustür möglich. Die Leseeinheit  kann das Signal auf eine Entfernung von bis zu zwei Metern erkennen.

Auch die Schließtechnik per Zahlencode verlangt keinen materiellen Schlüssel. Ein Zugangssystem bestehend aus einem Tastenfeld mit Zahlen an der Haustür gewährt Zutritt nach Eingabe einer individuellen Zahlenkombination. Irgendein Öffnungswerkzeug kann weder verloren gehen noch gestohlen werden. Solange der Code geheim gehalten wird, ist die Schließtechnik sehr sicher. Ein Nachteil ist, dass vergessliche Hausherren mit dieser Variante nicht immer glücklich sein werden. Außerdem müssen wir uns schon PIN-Nummern und Passwörtern für Internet, Bankkonten und Foren usw. merken. Nicht jeder kann und will sich alle Zahlenkombinationen merken. Bei Kindern stellt sich die Frage immer.

Höchste Sicherheit durch biometrische Zutrittskontrolle

Mithilfe der sogenannten biometrischen Zutrittskontrolle lassen sich all diese Probleme lösen. Der menschliche Fingerabdruck ist unbestechlich, er geht nicht verloren. Die Kontrolle ist sehr sicher, wegen der wechselnden Fingerabdrücke etwas kompliziert. Zutrittsberechtigte müssen dem System eine „Einlernphase“ zugestehen. Die Kosten für ein Fingerprint-System betragen rund 500 Euro, bei Transponder- oder Codeanlagen etwa 300 Euro.

Fotoquelle:  Digital-Fingerprint / CC BY-SA 3.0

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