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Polizei rückte mit Schlüsseldienst vor, um psychisch Kranken ausfindig zu machen

In Poppenricht hat ein psychisch kranker Mann einen Radfahrer zusammengeschlagen. Und nicht nur das: Es wurden noch weitere Personen attackiert. Der Täter stammt aus dem Kreis Amberg-Sulzbach. Zum Aufatmen aller Passanten konnte er inzwischen festgenommen werden.

Es heißt, dass der 30-jährige Täter wegen psychischer Probleme beim zuständigen Betreuungsamt hätte vorstellig werden müssen. Er versäumte den Termin und somit wurde auf richterliche Anordnung die Polizei zu ihm nach Hause geschickt, um ihn zur Zwangsuntersuchung zu bringen, die angeordnet war. Den Damen und Herren von der Polizei wurde die Türe nicht geöffnet und aus dem Grund wurde ein Schlüsseldienst zu Hilfe gerufen, der Mann war aber nicht zu Hause. Somit wurde der Schlüssel einem Verantwortlichen zurückgegeben.

Am Abend wurde die Polizeistation informiert, dass es eine Schlägerei im Ortsteil Traßlberg gegeben hätte. Zeugen konnten eine Beschreibung abgeben aufgrund dieser der Täter schnellstens gefunden wurde. Dieser wurde als aggressiv bezeichnet und die Polizei musste Pfefferspray einsetzen, um ihn zu bändigen. Dabei wurde er erneut gewalttätig und griff einen der Polizisten an. Auch ein Passant wurde im wahrsten Wortsinn getroffen und kam mit leichten Verletzungen davon.

Am Ende wurde der psychisch Kranke am Boden gefesselt und abgeführt

Der Radfahrer allerdings musste mit einer schweren Gesichtsverletzung ins nächstliegende Krankenhaus gebracht werden. Wegen der Gefahr für die Allgemeinheit musste der geistig Kranke in ein psychiatrisches Krankenhaus zur sofortigen Unterbringung eingeführt werden. Unter polizeilicher Aufsicht wurde der Mann in eine Fachklinik gebracht und nun wird wegen verschiedener Straftaten ermittelt.

Der vorliegende Fall zeigt allerdings, dass es wichtig ist, einen Schlüsseldienst zu beauftragen, wenn denn der Täter zu Hause gewesen wäre. Um sogleich handeln zu können. Zunächst wurde in Poppenricht aufgeatmet, dass der Kranke nun gefasst und weggebracht wurde. Dort wird er einer Zwangsbehandlung unterzogen und sicherlich zunächst mit Medikamenten eingestellt werden.

Einerseits stellt das den Täter zunächst ruhig, andererseits wird der Verlust für den Täter, der ihn am Ende noch aggressiver macht, auch sehr oft vergessen. Oftmals ist es aber für das Gemeinwohl besser, bei so vielfältigen Angriffen in kurzer Zeit, einen Schlussstrich zu ziehen und die Täter sozusagen erst einmal ausnüchtern zu lassen.

Quelle: http://www.mittelbayerische.de/region/amberg/amberg/artikel/psychisch-kranker-greift-passanten-an/1066343/psychisch-kranker-greift-passanten-an.html

Bildquelle: Phil Roeder / Foter / Creative Commons Attribution 2.0 Generic (CC BY 2.0)

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