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Nicht mehr Polizei, sondern private Sicherheitsdienste werden zum Freund und Helfer?

Private Sicherheitsdienste sind immer gefragter, denn unsere heutige Zeit können wir als Einbruchszeit bezeichnen, bei der Vielzahl an Vorfällen, die verzeichnet werden. Alarmanlagen sowie Personal, das in Kürze am Gartenzaun sein wird, wenn die Notsituation Garant der nächsten Minuten sein wird. Aber wie geht das?

Am Beispiel von Tiefenbronn, einem kleinen Ort im Nordschwarzwald und der dortigen Einbruchserie soll die Sicherheitstechnik kurz erläutert werden: Ein Gasthof in Tiefenbronn wurde innerhalb weniger Tage gleich zweimal Objekt von Einbrüchen, so berichtet der Inhaber Theo Jost. Nach diesem Vorfall will der Gasthofbesitzer Mitbürger zu einer neuen Art des Sicherheitssystems animieren, die mit Wachpersonal verbunden ist, das sogar innerhalb weniger Minuten nach der Alarmierung vor Ort sein kann.

In weiteren Regionen, z.B. in Pullach bei München wollen die Bürger vor einer solchen Einbruchserie vorbeugen. Guten Grund dazu haben sie, denn die Einbrüche stiegen im Jahr 2013 auf rund 6385 Fälle.

Einsatz von Sicherheitsdienste für Privathaushalte eher weniger, aber für viele eine Überlegung wert

Der Trend geht also zum Schutz an Sicherheitsdienste mit Sicherheitszäunen um Wohnsiedlungen, so, wie das in den USA der Fall ist. Silke Wollmann vom Bundesverband für Sicherheitswirtschaft sieht diese Entwicklung allerdings nicht, zumindest auch nicht in nächster Zukunft. Insbesondere und fast ausschließlich Firmen und große Konzerne seien an dem Sicherheitsdienst interessiert und können sich diesen auch ohne große Probleme leisten. Die Nachfrage nach Alarmanlagen und der Überwachung per Video habe allerdings deutlich zugenommen.

Eine der Maßnahmen ist es, das an Autobahnen der Kontrolldruck auf Diebesbanden verstärkt wird. In Baden-Württemberg hat man diese Maßnahme bereits begonnen und auch anderweitig wird die private Prävention referiert, die Bürgern helfen soll, sich rechtzeitig und sicher schützen zu können.

Die Verbeugung und Investition in Sicherheitstechnik wird zum Joker

Die hohen Einbruchzahlen der unterschiedlichen Regionen in Deutschland sprechen dafür, dass über einen besonderen Schutz nachgedacht werden muss. Ein Kriterium wird allerdings immer vergessen, das auch gleichzeitig dafür sorgt, dass die Einbrecher vielem voraus sind: Informationen in Netz und TV, u.a. durch die Sendung AKTENZEICHEN XY sind natürlich auch für Diebe und Kriminelle frei zugänglich. Durch diese Verbraucherinformationen und Kriminalmagazine können sich auch Täter schützen, um Vorkehrungen zu treffen, Maßnahmen zu optimieren, bei Fahndung zu verschwinden und andere Einbruchsorte und Quellen zu nutzen, um doch noch an das Diebesgut zu gelangen wie eine Elster an Gold und Silber. Denn selbst die wird nicht gefangen.

Das Ganze ist also immer die gleiche Rute, derselbe Kreislauf des Geschehens. Vorbeugung ist Schutz und dämmt Einbruchsversuche ein. Deshalb sollte sie nicht unterschätzt werden, sondern als Joker genutzt werden.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/panorama/private-wachdienste-security-am-gartenzaun-1.1941487

Bildquelle: Official U.S. Navy Imagery / Foter / Creative Commons Attribution 2.0 Generic (CC BY 2.0)

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