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Nachbarn schützen vor Einbrechern: Mit einer App aufs Handy

Wohnungseinbrüche sind ein umstrittenes Thema, wenn es darum geht, Sicherheit zu schaffen. Hier wird über verschiedene Maßnahmen referiert, Konzepte werden entwickelt und dennoch ist kein großer Rückgang von Dieben zu verzeichnen, die es immer wieder versuchen. Gerade in Baden-Württemberg sind die Einbruchzahlen um 32% gestiegen. Allerdings ist da die Aufklärungsrate von 11% ein gravierend schlimmes Ergebnis.

Abhilfe verschaffen und sich von Sicherheitsexperten unterstützen lassen

Sicherheitstechnik in Alarmanlagen. Nichts Neues, aber immer wieder auf dem neuesten Stand, um dem Täter einen Schritt voraus sein zu können. Alexander Kurz von Telenot, dem Sicherheitsdienst, der Abhilfe schaffen soll und Einbruchzahlen verkleinern wird, berichtet, dass es Dieben zu leicht gemacht wird. Hauseigentümer haben einfach ein zu großes Vertrauen in die Technik ihrer Häuser und werden am Ende bitter enttäuscht. Schraubenzieher, Plastik und etwas Geschick, um ein Fenster aufzuhebeln: Mehr Bedarf es für den Einbrecher nicht, um in das Haus zu gelangen.

Nicht nur das Haus selbst ist entscheidend, sondern auch die Lage und die Umzäunung der Objekte. Ein Haus, das sich am Ortsrand befindet und nur über eine niedrige Hecke verfügt, ist ein sicherer Zugang für Einbrecher, bietet aber nicht genügend Sicherheit für die Bewohner. Balkon, Dach oder Garage sind beliebte Einstiegsmöglichkeiten, so auch Lichtschächte ohne Verriegelung und Hindernis sowie Fenster und Türen, die offen gelassen werden. Dazu können Sicherheitsexperten in einem Rundgang durch das Haus unterstützen und diese Schwachstellen genau aufzeigen.

Sicherheitstechnik mit optimaler Vernetzung

Für das Anbringen der Sicherheitstechnik ist es auch wichtig zu wissen, ob Haustiere tagsüber frei herumlaufen, wenn es darum geht, dass Bewegungsmelder installiert werden sollen. Je nach Anlege können Täter und Einbrecher frühzeitig erkannt werden. Dementsprechend wird der Alarm ausgelöst und die Bewohner werden via App auf dem Smartphone benachrichtigt. Eine Vernetzung mit der Notrufzentrale für den Ernstfall ist ebenfalls vorhanden.

Befindet man sich beispielsweise im Urlaub kann man es auch so einrichten, dass vertrauensvolle Nachbarn in die Vernetzung mit integriert und während der eigenen Abwesenheit über mögliche Eindringlinge benachrichtigt werden, die dann die Polizei alarmieren können.

Trotz dieser Möglichkeiten beugen noch viel zu wenige vor. Viele Verbraucher sind sich um das große Einbruchsrisiko nicht bewusst. Nur ein Drittel sorgt mittlerweile für den optimalen Einbruchsschutz. Die Aufklärungsquote verhält sich nach wie vor konstant niedrig. Denn nicht einmal jeder fünfte Einbruch kann aufgeklärt werden. Daher ist umso entscheidender, sich abzusichern und sein eigenes Heim zu schützen.

Quelle: http://www.ptext.de/nachrichten/ort-check-telenot-zeigt-sicherheitsluecken-760908

Bildquelle: MSVG via Compfight cc

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