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Nach dem Einbruch bleibt nur die Angst

Einbrecher stehlen nicht nur einfach ein paar wertvolle oder persönliche Dinge. Immer ist auch ein Stück Seele dabei. Wenn Einbrecher Wohnungen wieder verlassen, hinterlassen sie durchwühlte Schubladen und Schränke. Es fehlt der Schmuck, Computer und die Stereoanlage. Der Flat-TV ist auch weg, es baumeln nur noch einige lose Kabel herum.

Wer nach einem Arbeitstag oder dem Urlaub in ein aufgebrochenes Haus oder eine ausgeraubte Wohnung zurückkehrt, ist geschockt. Im schlimmsten Fall gleich wieder urlaubsreif. Das alles ist zuerst einmal ein materieller Schaden. Viele Opfer verfolgt der erste Schock noch lange Zeit. Selbst psychische Langzeitfolgen werden immer wieder attestiert. Eine ganze Reihe von Betroffenen wechselt nach einem Einbruch die Wohnung oder das Haus. Nur so können sie sich wieder sicher fühlen.

Die Polizeiliche Kriminalstatistik weist für 2013 fast 150.000 Einbrüche aus. In den letzten Jahren sind die Zahlen stetig angestiegen. Kaum mehr als drei Minuten vergehen bis hierzulande ein Haus oder eine Wohnung aufgebrochen wird.

Effektiver Einbruchschutz ist nicht teuer

Da die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland leider seit mehreren Jahren zunimmt, sollte man sich über wirksame Schutzmaßnahmen informieren. Beratungsangebote gibt es bei den Polizeidienststellen, Security-Centern oder den Sicherheitsexperten vom Schlüsseldienst Frankfurt. Sie erteilen qualifizierte Auskünfte, wie man sich vernünftig gegen Einbrecher schützen kann. An den Kosten für Sicherheitstechnik sollten Schutzmaßnahmen nicht scheitern. Eine moderne Funkalarmanlage bietet für ab 3.000 Euro hochwertigen elektronischen Schutz für ein Einfamilienhaus. Zu diesem Preis gibt es Material und fachgerechte Installation inklusive. Die Installation geht schnell. Bei einem Umzug  kann die Alarmanlage ebenso schnell abgebaut werden. Eine Anlage auf Funkbasis vom Fachbetrieb erlaubt auch später noch eine Erweiterung, da alle Komponenten per Funk kommunizieren.

Perfekt ergänzen sich elektronische und mechanische Sicherheitstechnik. Die mechanische Haussicherheit bildet die Basis eines effektiven Einbruchschutzes. Unerwünschten Eindringlichen wird massiver Widerstand entgegengebracht. Für eine Alarmierung sind sie nicht ausgelegt. Das lässt sich allerdings gut durch Kombination zweier Systeme in einer Anlage erreichen. Mechatronische Alarmmelder schlagen Alarm, wenn der Einbrecher einen Hebelversuch ansetzt. Zugleich setzen sie einen starken Widerstand entgegen. Meist gibt es mehrere Wahlmöglichkeiten: automatischer lautstarker Alarm verstärkt durch Leuchtsignale, eine Nachricht auf das Handy oder stille Alarmierung eines privaten Sicherheitsdienstes. Für Einbrecher stehen die Chancen mehr als schlecht.Schwachstellen sind Terrassentür und Fenster

Schwachstellen Terrassentür, Fenster, Garagentür

Einbrecher machen sich sehr typische Schwachstellen zunutze, die fast überall identisch sind. Meist kommen sie über die Tür zur Terrasse oder durch ein Fenster. Allerdings geschieht das leise und nicht wie im Fernsehkrimi immer mit dem Einschlagen einer Scheibe. Bei älteren Fenstern ist das auch nicht notwendig. Denn zum Aufhebeln reicht oft schon ein Schraubenzieher. Bei Häusern mit einem integrierten Autostellplatz ist das Garagentor der Angriffspunkt.

Oft lassen sich elektronisch gesteuerte Tore leicht überwinden. Mangelhaft ist dann auch noch die Verbindungstür zwischen Garage und Haus gesichert. Viele Hausbesitzer wollen der Gefahr bewusst begegnen. Sie rüsten mit professionellen Schließsystemen und einem Bewegungsmelder auf. Bei der kleinsten Bewegung auf dem Grundstück erstrahlt die Außenbeleuchtung hell. Erschwinglich sind selbst ausgeklügelte Alarmanlagen. Etwa 3.000 Euro kostet ein guter elektronischer Schutz für ein Einfamilienhaus, Monate inklusive.

Überwachungskameras verbunden mit dem Internet machen eine Kontrolle jederzeit auch von unterwegs möglich. Die Versicherungswirtschaft gibt einen durchschnittlichen Schaden bei einem Wohnungseinbruch mit 3.300 Euro an. Da hat sich eine Alarmanlage fast schon bezahlt gemacht.

Nicht jede in Aktion-Filmen eingesetzte Sicherheitstechnik ist auch erlaubt. Bei Videoüberwachung kann es zu Konflikten mit den Nachbarn kommen. Hauseigentümer haben das Recht, Kameras aufzustellen. Allerdings sollte das mit Bedacht geschehen. Es darf nur das eigene Grundstück erfasst werden.

Einbruch mit Folgen

Was die Diebe mitgehen ließen, war vielleicht nichts sehr wertvolles. Doch nicht selten lassen sie die Opfer mit unguten Gefühl zurück, dass sie im eigenen Heim nicht mehr sicher sind. Die Opferhilfeorganisation „Weißer Ring“ verweist immer wieder darauf, dass ein Einbruch auch psychische Wunden hinterlässt. Den materiellen Schaden ersetzt meist die Versicherung. Die Verarbeitung des unbefugten Eingriffs in die Privatsphäre stellt sich als weitaus schwerer und langwieriger heraus. Schutz vor Einbrechern in die Privatsphäre lässt sich mit der richtig eingebauten Sicherheitstechnik erreichen.

Fotoquelle: blu-news.org / photo on flickrFoter / Creative Commons Attribution-ShareAlike 2.0 Generic (CC BY-SA 2.0)

One thought on “Nach dem Einbruch bleibt nur die Angst

  1. Hans Burghart says:

    Sehr interssanter Artikel! Schau doch auch mal auf meinem Blog http://www.interessanteswissen.blogspot.de vorbei!
    Mfg, Hans

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