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Mit Tresoren lassen sich Wertsachen, Dokumente und Datenträger schützen

Bei der Auswahl des richtigen Tresors muss man einige Dinge berücksichtigen. Letztlich kommt es vor allem auf den Wert der Wertgegenstände an. Der Schutz von Wertsachen, Dokumenten oder Datenträger muss die unterschiedlichen Anforderungen an eine sichere Aufbewahrung berücksichtigen. Sicherheitsunternehmen bieten zahlreiche Möglichkeiten und Produkte. Für jeden erdenklichen Fall sollte sich der passende Tresor finden lassen.

Wertsachen schätzen und Sicherheitsanforderungen festlegen

Als erstes sollte man sich seiner Sicherheitsanforderungen bewusst werden. Dazu sollte man seine Wertsachen einmal schätzen. Manch einer wird überrascht sein, welche Werte eigentlich komplett ungeschützt sind. Die persönliche Sicherheitsstufe wählt man je nach Wert der Gegenstände, Sachen und Dokumente. Der Fachmann kennt unterschiedliche Sicherheitsnormen. In Europa gibt es mehrere Prüfinstitute/ Zertifizierungsstellen. Anerkannte Prüfzertifikate vergeben die beiden Instanzen: ESSA (European Security Systems Association e.V) und VdS Schadenverhütung.

Von ESSA wird das ECBS-Zertifikat, anerkanntes Prüfzertifikat für Tresore nach der europäischen Norm EN 45 001, vergeben. Das Zertifikat besitzen viele Produkte wie Sicherheitsschränke, Wertschutzschränke und anderes mehr. Bei der Prüfung geht es um den Grad der Einbruchssicherheit der Panzerung und des Schlosses. Durch thermische und mechanische Einflüsse werden die Belastungen vervielfacht. Je höher der Grad der Belastung, dem ein Panzerschrank widerstehen konnte, umso höher ist seine Klassifizierung nach ECBS. Produkte mit der ECBS-Zertifizierung entsprechen den Europäischen Normen.

Die von der VdS Schadenverhütung mit Sitz in Köln (Deutschland) klassifizierten Tresore und Wertbehältnisse unter dem Verzeichnis „VdS 2335“ geführt. Für zertifizierte Wertschutzschränke gibt es das VdS-Kennzeichen (Prüfplakette), welches sich immer an der Türinnenseite befindet. Grundlage der Prüfungen und des Anerkennungsverfahrens bildet eine Europäische Prüfvorschrift für Wertbehältnisse aller Art. Der VdS-Prüfung liegt nicht nur eine visueller Check, sondern auch ein physischer Test zugrunde. Somit kann gewährleistet werden, dass die Funktionalität und die Einbruchssicherheit des Tresors den Anforderungen entspricht. Getestet wird die Einbruchssicherheit auf der Basis von Widerstandseinheiten.

Sowohl Einbruch- als auch Feuerschutz spielen bei der Wahl des passenden Tresors eine wichtige Rolle. Wichtig dabei ist, dass man neben dem Blick auf Einbrüche oder Diebstahl nicht die Risiken und weitaus größeren Schäden durch ein Feuer aus den Augen verliert oder unterschätzt.

Auswahl des Tresors

Die Auswahl des Tresors beginnt man am besten, mit der Klärung der Frage: Was will man im Tresor schützen? Man verschafft sich anhand einer Liste einen Überblick über all jene Sachen, die in einem Tresor aufbewahrt werden können. Gelegentlich muss man einen größeren Platzbedarf mit berücksichtigen. Wertsachen in Unternehmen können unter anderen Bilanzen, Kfz-Briefe, Verträge, Aufträge,  Scheckbücher, Geld und Konstruktionsunterlagen sein. Wertvolles für Privatpersonen wären beispielsweise Schmuck, Geld, Verträge, Kreditkarten, Sparbücher, Versicherungspolicen und Rentenpapiere. Aber auch Waffen, Münzsammlungen, Briefmarken oder persönliche Wertgegenstände gehören dazu. Keinesfalls sollte man seinen Tresor zu klein wählen. Denn in der Zukunft kommen weitere Sachen hinzu. Beraten lassen kann man sich bei Sicherheitsfirmen oder beim Schlüsseldienst Frankfurt.

Tresore als Einmauerschränke und Möbeleinsatztresore

Bei der Entscheidung für einen Tresor spielt auch der Aufstellplatz eine Rolle. Einmauerschränke brauchen einen geeigneten Standort zum Einbetonieren. Auch zur Rückseite hin ist eine Ummantelung mit 10 Zentimeter Beton vorgeschrieben. Einfacher geht  es mit Möbeleinsatztresoren. Die müssen lediglich in Möbelstücke eingesetzt werden. Eine zusätzliche Verankerung  im Boden oder an der Rückwand ist bis 200 / 300 Kilogramm Tresorgewicht möglich.

Für die Wahl des Verschlusssystems bei einem Tresor stehen drei Varianten zur Auswahl. Die miteinander kombinierbaren Schlosssysteme sind: Doppelbart-Sicherheitsschloss, mechanisches Zahlenkombinationsschloss oder elektronische Zahlenkombinationsschlösser. Mechanische oder elektronische Zahlenkombinationsschlösser haben den Vorteil, dass der Code beliebig oft verstellt werden kann. Einen Schlüssel muss man nicht mit sich herumtragen.

Beim Kauf eines Wertsachentresors muss man auf die entsprechende Klassifizierung und Zertifizierung achten. Zusätzliche Sicherheit bietet die Kombination mit AlarmanlagenVersicherungsgesellschaften honorieren einen geprüften Tresor und Sicherheitseinrichtungen bei den Konditionen. Nicht zuletzt ist die versicherbare Summe abhängig von der Tresorkonstruktion. Einfache Wertbehältnisse erlauben bestenfalls einen geringen Basisschutz.

Fotoquelle: HeckMeck / Foter / CC BY-NC / Attribution-NonCommercial License

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