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Mann mit Psychose wurde einem Schlüsseldienst-Mitarbeiter vermeintlich gefährlich

Wenn es nicht mehr um Betrug und horrende Rechnungen geht, so kann auch der Kunde der Übeltäter werden. Das ist in München geschehen. Hier wurde während des Einsatzes einer Schlüsseldienstfirma ein Mann, der unter einer Psychose litt, äußerst gefährlich.

Es wurde Anzeige erstattet. Der psychotische Mann soll angeblich an einer Geisteskrankheit leiden. Der 45jährige hatte dem Mitarbeiter des Schlüsseldienstes den Fuß in der Türe eingeklemmt, wodurch dieser Schmerzen davontrug. Es handelte sich dabei um Körperverletzung, die der Mitarbeiter seinem Vorgesetzten meldete und somit auch Anzeige erstattete. 

Angeklagter war bereits schon vorher auffällig

Nach gründlicher Überprüfung hieß es vor Gericht, das Hans Christian W., der als Angeklagter vernommen wurde, seine Medikamente nicht mehr nehmen würde. Deshalb sei er äußerst gefährlich. Das Geschehnis, das angeklagt wurde, sollte im Jahre 2012 stattgefunden haben. Ebenso wurde die Zahlung an den Schlüsseldienst von Herrn W. verweigert.

Nach weiterer Prüfung stellte sich heraus, dass Hans Christian W. in der Vergangenheit schon einmal als Ladendieb auffällig geworden war und nun wegen Körperverletzung, Betrug und räuberischem Diebstahl vor Gericht steht. Das Urteil allerdings ist noch nicht gefallen.

Solche Ereignisse lassen natürlich die Befürchtung von Haustürgeschäften oder räuberischem Diebstahl aufkommen. Dennoch ist ein Schlüsseldienst in erster Linie dafür da, die Türe zu öffnen, gerade in der Not. Und kann sich nicht verabschieden, wenn einmal ein unangenehmer Kunde vor dem Mitarbeiter steht. Bei Handgreiflichkeit empfiehlt es sich, die Tätigkeit schnell durchzuführen und auch darauf zu verweisen, dass alles Weitere mit der Geschäftsleitung geklärt wird und die Rechnung per Post zugestellt wird. Denn auch der Mitarbeiter muss sich schützen können.

Unseriöse Kunden oder die, die sich nicht beherrschen können, treffen auch den Schlüsseldienst

Nicht jedem wurde eine Psychose diagnostiziert oder lebt dieser in einer vorgesehenen Einrichtung. Betreuer sind nicht immer vor Ort. Allerdings erlauben besondere Situationen besondere Maßnahmen und Sicherheiten. Der Mitarbeiter einer Schlüsseldienstfirma kann die Polizei zur Unterstützung rufen und auch sofort Anzeige erstatten, wie es hier der Fall gewesen ist.

Denn die Eingrenzung und der Schutz durch besondere Sicherheit sind natürlich ein hohes Gut, das immer und jederzeit gegeben sein muss. Dennoch müssen sich beide Seiten rechtlich korrekt verhalten und versuchen, zivilisiert zu kommunizieren. Die Ausartung scheint in diesem speziellen Fall des Schlüsseldienstes München allerdings auf der medizinischen Versehrtheit des Herrn W. zu beruhen.

Quelle: http://www.tz.de/muenchen/stadt/einen-schluesseldienst-mitarbeiter-verletzt-tz-3434234.html

 

Bildquelle: Phil Roeder / Foter / Creative Commons Attribution 2.0 Generic (CC BY 2.0)

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