Einbruchschutz lt. LKA Katalog

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik 2012 Bundesrepublik Deutschland. | www.polizei-beratung.de | infografik.biz

Einbruchschutz wirkt!

Ein Einbruch in den eigenen vier Wänden bedeutet für viele Menschen, ob jung oder alt, einen großen Schock. Dabei machen den Betroffenen die Verletzung der Privatsphäre, das verlorengegangene Sicherheitsgefühl oder auch schwerwiegende psychische Folgen (die nach einem Einbruch auftreten können) häufig mehr zu schaffen als der rein materielle Schaden.

Einbruchschutz laut Landeskriminalamt (LKA)

Sie möchten rundum sicher wohnen? Sie möchten auch bei Abwesenheit Ihr Eigentum vor Diebstahl schützen? Dann sollten Sie sich umfassend über das Thema Einbruchsicherung informieren. Wir geben Ihnen wertvolle Tipps über den Einbruchschutz laut LKA!

Was beinhaltet eine erfolgreiche Einbruchsicherung?

Bei der Polizei können Sie sich viele nützliche Tipps rund um das Thema Einbruchschutz holen. Diese umfassen Hinweise über:

  • sicheres Wohnen
  • einbruchhemmende Nachrüstung von Fenster und Türen
  • Schutz Ihres Eigentums vor Diebstahl
  • Alarmanlagen für private und gewerbliche Zwecke

Darüber hinaus werden Eigenheimbesitzer bereits in der Bauplanungsphase über dieses Thema informiert. Dieser Service ist übrigens produktneutral und kostenfrei!

Warum sollte eine LKA Einbruchsicherung durchgeführt werden?

Leider ist die Anzahl der Wohnungseinbrüche in den letzten Jahren stetig angestiegen: Laut der Polizeilichen Kriminalstatistik wurden allein 2012 144.000 Fällen verzeichnet. Dies entspricht einem Anstieg von 8,7 % gegenüber dem Vorjahr.

  • Dabei wurde vor allem über leicht erreichbare Wohnungs- und Fenstertüren eingebrochen.
  • Insgesamt entstanden Schäden von 400 Millionen Euro.

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Hinzu kommen die psychischen negativen Auswirkungen. Denn die Betroffenen müssen nicht nur unter der Verletzung ihrer Privatsphäre leiden, sondern auch unter einem verloren gegangenen Sicherheitsgefühl.

Wie können Sie sich vor einem Einbruch schützen?

Es gibt jedoch auch eine gute Nachricht: Denn die Anzahl der gescheiterten Einbrüche ist ebenfalls angestiegen. So registrierte das LKA bundesweit ca. 56.000 gescheiterte Einbrüche – ein Anstieg im Vergleich zum Jahr zuvor.

  • Mehr als ein Drittel dieser Einbrüche blieb dabei im Versuchsstadium stecken.
  • Dies ist nicht zuletzt den sicherheitstechnischen Maßnahmen zu verdanken.

Mit einem hochwertigen Sicherungskonzept können Sie sich und Ihr Eigentum also gut schützen. Denn die Einbrecher lassen in den meisten Fällen nach fünf Minuten von ihrem Vorhaben ab.

  • Hierbei handelt es sich meist um Gelegenheitstäter.
  • Diese verfügen über einfache Hebelwerkzeuge.
  • Die scheitern also vor allem an gut gesicherten Türen und Fenstern.

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Das Eindringen durch gesicherte Türen kostet Zeit und ist laut

Wie können diese typischen Angriffspunkte nun einbruchssicher gemacht werden? Den besten Schutz bieten einbruchhemmende Türen, Rollläden und Fenster. Diese sind an besonderen Siegeln erkennbar.

Die Experten vom LKA überprüfen diese bei einem Praxistest auf den Einbruchschutz hin. Für die Einbrecher wird das Eindringen in solch gesicherte Wohnungen und Häuser nun erheblich zeitaufwändiger. Zugleich verursacht dies einiges an Lärm – was viele abschreckt.

Weitere Tipps für eine Einbruchssicherung

Das LKA empfiehlt, Türen stets zweimal abzuschließen – auch wenn Sie nur kurz unterwegs sind. Einen guten Einbruchschutz stellen laut LKA auch Zusatzschlösser mit Sperrbügel oder Querriegelschlösser dar.

  • wenn eine Tür hohl klingt, lohnt sich ein Einbruchschutz in jedem Fall
  • denn diese ist besonders leicht aus den Angeln zu heben

Darüber hinaus sollten Sie Fenster beim Verlassen Ihrer eigenen vier Wände fest schließen. Denn schon ein gekipptes Fenster stellt eine enorme Einstiegshilfe für Diebe dar.

  • dies gilt auch für Fenster, die über Balkone oder flache Dächer erreichbar sind
  • häufig benutzen Einbrecher zudem Kletterhilfen wie Gartenmöbel, Leiter, Rankgerüste oder Mülltonnen
  • daher lohnt es sich, solche Aufstiegshilfen zu entfernen

Licht stellt ebenfalls einen effektiven Einbruchschutz dar, täuscht dieses doch Anwesenheit vor. Daher lohnt es sich, einbruchgefährdete Bereiche wie Haustüren oder Seiteneingänge zu beleuchten.


Für unsere Mitglieder ist eine Beratung rund um den Einbruchschutz nach den Unterlagen des Landeskriminalamtes kostenlos!


Wann erfolgen die meisten Einbrüche?

Anders als viele Menschen glauben, finden die meisten Einbrüche nicht zur Urlaubszeit statt, sondern in den dunklen Monaten von Oktober bis Februar. Und auch im Tagesverlauf bevorzugen Einbrecher die Dämmerung: In der früh eintretenden Dunkelheit können die Täter erkennen, wo vermutlich jemand zu Hause ist, weil das Licht brennt. Die Dunkelheit bietet ihnen auch Schutz für die Tatausführung und die Flucht.

Wie gehen die Täter in der Regel vor?

Die meisten Einbrecher benutzen einen Schraubenzieher. Sie nähern sich dem Haus von der Gartenseite und hebeln Fenster und Fenstertüren auf. Bei 75% aller Einbrüche gelangen die Täter so ins Haus.

Wie schütze ich mich effektiv?

Am besten ist es, wenn einbruchhemmende Fenster und Türen bereits im Neubau eingebaut werden – dann kostet effektiver Einbruchschutz auch nicht viel. Aber auch Nachrüsten ist möglich. Lassen Sie sich hierzu von den Beamten Ihrer kriminalpolizeilichen Beratungsstelle kostenlos und neutral beraten. Sie können Ihnen auch zuverlässige geprüfte Handwerksbetriebe empfehlen.

Helfen elektronische Meldesysteme?

Zuerst sollte die Außenhaut so gesichert werden, dass ein Einbruch nicht möglich ist bzw. dem Täter sehr erschwert wird. Meldeanlagen melden den Einbruch, verhindern aber keinen.

Nach einem Einbruch: Was soll ich tun?

Ihre Sicherheit ist das Wichtigste. Einbrecher flüchten meist, wenn sie überrascht werden, weil sie keine Zeugen wollen. Rufen Sie die 110 an und warten Sie vor der Wohnung auf die Polizei. Und: Nichts anfassen oder aufräumen!

Unsere Tipps zum Einbruchschutz:

  • Verwenden Sie nur geprüfte Markenprodukte. Billige Schlösser oder Sicherheitsartikel bieten keinen Schutz.
  • Achten Sie auf die Herkunft der Materialien. Keine Produkte auf Flohmärkten oder aus Asien erwerben (oft gefälschte Ware die meist nicht unseren Normen entspricht).
  • Bevor Sie einfach loslaufen und Sicherheits-Waren erwerben wollen, lassen Sie sich ausführlich beraten! Schlüsseldienste oder Polizeiliche Beratungsstellen stehen Ihnen hierbei zur Seite. Die meisten Schlüsseldienste Beraten nach den Unterlagen der Polizei und der Beratungstermin dauert in den meisten Fällen nicht sehr lange.
  • Bevor Sie sich für elektronische Sicherheitstechnik entscheiden, sollten Sie Ihre Außenhaut des zu Sichernden Gebäudes oder Wohnung mit mechanischer Sicherheitstechnik aufrüsten. Die Elektronik verhindert keinen Einbruch, sondern Schützt erst bei akutem Versuch oder wenn der/die Täter bereits im Objekt sind. Abschreckende Wirkung ist aber z.b bei einer auffällig installierten Alarmsirene in nicht erreichbarer Höhe vorhanden.

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