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Einbruchschutz durch Nachbarn

Nachbarschaftshilfe als Einbruchschutz

Es gibt viele Möglichkeiten sich gegen Einbrecher zu schützen. Um einen effektiven Schutz zu erreichen, muss man bereit sein einiges an Geld zu investieren. Jedoch bieten auch kostenlose Maßnahmen oftmals einen deutlich verbesserten Einbruchschutz, den man nicht ungenutzt lassen sollte. Die Nachbarschaftshilfe ist eine Möglichkeit, um sich und die Nachbarn vor unliebsamen Besuchern zu schützen. Eine gute Nachbarschaft ist weit mehr wert, als man vielleicht meinen mag. Und genau das sollten Sie für sich nutzen, wenn Sie abwesend.

Einbrüche verhindern durch Nachbarschaftshilfe

Um eine gut funktionierende Nachbarschaftshilfe auf die Beine zu stellen, sollten Sie sich am besten mit Ihren Nachbarn zusammensetzen und durchsprechen, welche Aufgaben bei Abwesenheit eines Nachbars zu erledigen sind. Einbruchschutz durch Nachbarn funktioniert nämlich nur, wenn alle an einem Strang ziehen und sich helfen.

Aufmerksamkeit

Besonders wichtig ist hier die Aufmerksamkeit. Sie kennen Ihre Nachbarn und umgekehrt. Wenn Sie also etwas Ungewöhnliches beobachten, sollten Sie keine Scheu haben nachzufragen. Schleichen fremde Personen auf dem Grundstück ihres Nachbars herum, wenn dieser abwesend ist? Hier gilt es zweimal hinzuschauen und genau zu beobachten was vor sich geht. Sprechen Sie die Personen am besten an und fragen Sie direkt, ob Sie helfen können. Dies mag Sie zwar vielleicht als neugierigen Nachbarn darstellen, hilft aber eventuell einen Einbruch zu verhindern. Sollten Sie von den Fremden keine zufriedenstellende Antwort bekommen, sollten Sie an erster Stelle Ihren Nachbarn, den Bewohner des Haus, informieren. Wenn dieser nicht zu erreichen ist und die fremden Personen sich sehr verdächtig verhalten, rufen Sie gleich die Polizei an. Generell sollten Sie zudem deutlich machen, dass Sie die fremden Personen sehen und aufmerksam sind. Alleine das reicht manchmal schon, um Schlimmeres zu verhindern. Beachten Sie auch, dass Einbrüche nicht nur nachts, sondern vor allem tagsüber stattfinden. Im Idealfall halten Sie also tagsüber Augen und Ohren offen und achten nachts auf ungewöhnliche Vorkommnisse.

Anwesenheit vortäuschen

Fährt ein Nachbar in den Urlaub oder ist aus anderen Gründen für einige Tage abwesend, so kann sich die Nachbarschaft um Haus und Hof kümmern. Neben den üblichen Aufgaben, wie zum Beispiel Pflanzen gießen oder Tiere füttern, kann dies auch beinhalten, dass weiterhin der Eindruck erhalten bleibt, jemand wäre anwesend. Ein Einbrecher, der das Haus beobachtet, lässt sich schnell abschrecken, wenn die Jalousien täglich bewegt, Fenster geöffnet oder geschlossen werden und Lichter an- oder ausgehen. Dies kann gewährleistet werden, indem bei Abwesenheit ein Nachbar morgens und abends vorbeikommt und den Eindruck von „Anwesenheit“ erhält. Dazu gehört auch, dass Sie die Mülltonnen zur Leerung bereitstellen, den Briefkasten leeren und dass das Außenlicht angestellt ist.


Bringen Sie sich nicht in Gefahr

Machen Sie sich bei allem Tatendrang jedoch eine Sache bewusst: Es bringt niemandem etwas, wenn Sie sich in Gefahr bringen. Seien Sie deshalb nicht zu wagemutig. Wenn Sie eine Situation nicht genau abschätzen können, sollten Sie lieber auf Nummer sicher gehen und gleich die Polizei verständigen, als selber etwas zu riskieren. Wenn Sie die Möglichkeit haben einen Einbrecher zu vertreiben, ohne sich selbst in Gefahr bringen, tun Sie es. Beachten Sie dabei jedoch, dass Sie dem Einbrecher immer die Möglichkeit zur Flucht lassen, denn in erster Linie geht es darum einen Einbruch zu verhindern. Den Einbrecher zu fassen, kann dahingegen gewisse Gefahren mit sich bringen, die Sie tunlichst vermeiden sollten. So könnte dieser Sie zum Beispiel angreifen, wenn er sich in der Falle wähnt. Dies kann selbst dann für Sie böse ausgehen, wenn der Einbrecher nicht bewaffnet ist. Verhalten Sie sich also lieber umsichtig und riskieren Sie nicht Ihr körperliches Wohl, um einen Einbrecher zu fassen. Dies ist die Aufgabe der Polizei, die für Situationen wie diese optimal ausgestattet ist und kontinuierlich dafür trainiert wird.

Foto: www.pixabay.com

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