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Einbruchhemmende Fenster und Türen für mehr Sicherheit

Einbruchhemmende Fenster und Türen

Wer schon einmal einen Einbruch miterlebt hat, hat danach oftmals mit Ängsten zu kämpfen, die andere Menschen nicht nachvollziehen können. Doch nicht nur Menschen, die bereits Opfer eines Einbruchs geworden sind, machen sich Gedanken über einen möglichen Einbruch und möchten sich entsprechend schützen. Es kann jeden Treffen und somit treffen immer mehr Wohnungs- und Hausbewohner Vorkehrungen zum Einbruchschutz, um im Fall der Fälle gewappnet zu sein und den Einbrechern Einhalt zu gebieten. Die Polizei bietet hier viele Tipps, um Einbrüchen vorzubeugen. Auch im Internet findet man eine Menge Informationen zum Einbruchschutz. Dazu gehören zum Beispiel auch einbruchhemmende Fenster und Türen. Doch was genau ist das eigentlich?

Einbruchhemmende Fenster

Einbruchhemmende Fenster und Fenstertüren zeichnen sich dadurch aus, dass sie Scheiben aus Sicherheitsglas, eine besonders stabile und robuste Rahmenkonstruktion sowie abschließbare Griffe haben. Fenster im Erdgeschoss sollten zudem immer mit Rollläden oder mit Fenstergittern ausgestattet sein, um einen zusätzlichen Schutz zu bieten.

Einbruchhemmende Türen

Türen mit einer speziellen Einbruchsicherung sind so verstärkt, dass sie einem Einbruchversuch in ihrem Haus viel länger standhalten können, als herkömmliche Türen. Somit kann es in vielen Fällen sogar dazu kommen, dass der Einbruch komplett abgebrochen wird. Oftmals wird ein zusätzliches einbruchhemmendes Schloss eingebaut, das mit Schutzbeschlägen, Schließblechen oder speziellen Zylindern ausgestattet ist. Auch ein Sperrbügel, der im Innenbereich der Tür angebracht ist, verfehlt seine Wirkung und Funktion nicht.

Qualitätssiegel und Widerstandsklassen

Wenn Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung mit einbruchhemmenden Türen oder Fenstern ausstatten wollen, sollten Sie unbedingt auf entsprechende Qualitätssiegel und Widerstandsklassen achten. Um in eine Widerstandsklasse eingeteilt zu werden, werden Fenster und Türen auf verschiedene Schwachstellen geprüft. So wird zum Beispiel die Rahmenkonstruktion ebenso unter die Lupe genommen, wie das Glas, der Schließmechanismus oder der Beschlag. Je nachdem wie ein Bauteil auf eine gewisse Einwirkung reagiert, wird das Produkt in eine Widerstandsklasse RC (resistance class) eingeteilt. Dabei spielt die Ausstattung der Fenster und Türen natürlich eine große Rolle. Ist Sicherheitsglas enthalten bzw. was für eine Verglasung wird genutzt? Was für Griffe haben die Fenster und Fenstertüren und welchen Beschlag? So Es gibt sechs Widerstandsklassen (RC1 bis RC6). Die darin eingruppierten Fenster und Türen werden auf verschiedene Art und Weisen geprüft. Unter Zuhilfenahme von Hilfsmitteln wird ihr Widerstand geprüft. Je nachdem wie das Ergebnis ausfällt, erfolgt die Eingruppierung in eine Gruppe, die den Widerstand anzeigt.

Die einzelnen Widerstandsklassen, haben folgende Bedeutung:

Widerstandsklasse RC1: Der Einbrecher versucht das verschlossene Fenster im Haus mit Hilfe seines Körpers zu öffnen, d. h. er tritt oder springt dagegen oder nutzt seine Schulter oder Ähnliches, um zu seinem Ziel zu kommen.
Widerstandsklasse RC2: In dieser Klasse versucht der Eindringling mit einem einfachen Werkzeug das verschlossene Bauteil zu öffnen (zum Beispiel mit einem Schraubenzieher, einem Keil oder einer Zange).
Widerstandsklasse RC3: Der Einbrecher versucht dem verschlossenen Fenster mit einem zusätzlichen Werkzeug beizukommen (wie zum Beispiel einem zweiten Schraubenzieher oder einem Kuhfuß).
Widerstandsklasse RC4: Der Eindringling ist mit einer Akku-Bohmaschine, mit Hammer und Meißel, mit Stemmeisen, mit einer Schlagaxt und mit Säge- und Schlagwerkzeugen ausgestattet.
Widerstandsklasse RC5: In dieser Klasse werden zusätzlich Elektrowerkzeuge eingesetzt (zum Beispiel Stich- und Säbelsäge, Winkelschleifer oder Bohrmaschine).
Widerstandsklasse RC6: Es werden noch leistungsfähigere Elektrowerkzeuge eingesetzt, als in RC5.
Um einen optimalen Einbruchschutz zu gewährleisten sollten einbruchhemmende Türen und Fenster in privaten Haushalten ab den Widerstandsklassen RC2 zum Einsatz kommen. Lassen Sie sich zu den einzelnen Widerstandsklassen am besten vom Fachmann beraten und zum Einbruchschutz an Ihrem Haus generell von der Polizei. Gehen Sie hier lieber auf Nummer sicher, statt an der falschen Stelle zu sparen. Schenken Sie sich selbst ruhige Tage und Nächte und vergessen Sie die Angst vor einem Einbruch! Mit einem optimalen Einbruchschutz ist dies kein Problem.

 

Foto: www.pixabay.com

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