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Einbruch: So schützt man die Wohnung

Nach der Jahrtausendwende dachte man, dass bei Wohnungseinbrüchen der Höhepunkt überschritten sein. Bis 2009 waren die Zahlen der gemeldeten Wohnungseinbrüche rückläufig. Doch seitdem werden wieder steigende Zahlen gemeldet. Im Jahr 2013 weist die Kriminalstatistik mehr als 149.000 Einbrüche einschließlich der Einbruchsversuche aus. Der von Einbrechern verursachte Schaden liegt bei weit über 400 Millionen Euro.

Schätzungen zufolge wird fast die Hälfte aller Wohnungseinbrüche während des Tages begangen. Das ist zwar weit mehr als von offizieller Seite angegeben wird. Doch bei Wohnungseinbrüchen ist die genaue Tatzeit in vielen Fällen nicht rekonstruierbar. Denn passiert der Einbruch während der Wohnungsinhaber in Urlaub ist, kann sich niemand auf einen Zeitpunkt festlegen.

Dank Prävention bleibt es öfters beim versuchten Einbruch

Bemerkenswert ist die Tatsache, dass in den insgesamt gestiegenen Fallzahlen beim Wohnungseinbruchdiebstahl ein großer Anteil an Einbruchsversuchsanteil zu verzeichnen ist. Das spricht eindeutig für eine positive Wirkung von Präventionsmaßnahmen. Im Jahr 1993 waren mehr als 70 Prozent der Einbrüche erfolgreich, 60 Prozent waren es 2013. Damit lag der Versuchsanteil immerhin bei 40 Prozent. Vorhandene Sicherungseinrichtungen und aufmerksame Nachbarn sind maßgeblich am Misslingen der Einbrüche beteiligt. Als Mitglied im Schlüsseldienst Club AFL-24 können Sie von den Profis für Sicherheitstechnik profitieren. Im Vergleich mit der Zunahme erfolgloser Einbruchsversuche stagniert die Aufklärungsquote beim Wohnungseinbruchdiebstahl auf niedrigem Niveau bei um die 15,5 Prozent. Hinweise zum Einbruchschutz gibt der Schlüsseldienst Frankfurt.

Sicherung von Wohnung und Haus lohnt sich

Wenn über ein Drittel aller Einbrüche im Versuchsstadium stecken bleiben, ist das eine Folge gesicherter Wohnungen oder Häuser. Immerhin ist ein Großteil der Einbrecher nicht den Profis zuzuordnen, die mit schwerem Gerät am Werk sind. In vielen Fällen handelt es sich um Gelegenheitstäter, die mit einfachem Werkzeug nur wenig oder nicht gesicherte Türen oder Fenster aufbrechen.

Im Allgemeinen kommt man ohne aufwändige technische Sicherungen wie etwa Alarmanlagen aus. Es reichen preiswerte mechanische Sperren, um Täter am erfolgreichen Einbruch zu hindern. Sicherheit muss nicht generell etwas kosten. Zum Nulltarif gibt es sie, wenn Wertsachen nicht im Haus aufbewahrt werden, wenn man sich Besucher vor dem Öffnen der Tür genau ansieht oder wenn man Schecks und Scheckkarten getrennt voneinander aufbewahrt.

In der Nacht sind die meisten Leute zu Hause. Nur selten gelingt es Einbrechern die Bewohner unbemerkt zu bestehlen. Am Tage sind Haus oder Wohnung lange Zeit ohne Aufsicht. Daher versuchen viele ihre Einbrüche tagsüber durchzuführen. Einen guten Schutz bieten mechanischen Sicherungen für Haus- und Wohnungstüren, Balkon- und Terrassentüren sowie Fenstern. Diebe wollen ihren Einbruch in kurzer Zeit und ohne Lärm durchführen. Schon ein Zusatzschloss mit Sperrbügel an der Eingangstür bringt mehr Sicherheit. Einfache Kunststoffrollläden sind nicht unbedingt ein Hindernis. Gegen das Hochschieben sollten sie gesichert werden.

Kellerlichtschächte und Kellerfenster sollten mit massiven, ordentlich verankerten Gittern gesichert werden. Nachbarn sollten bei gefährdenden und verdächtigen Situationen nicht wegsehen und besser sofort die Polizei über Notruf 110 alarmieren.

Türen gegen Einbruch schützen

An einem einbruchhemmenden Schloss, eingeschlossen Spezial-Profilzylinder, sollte es nicht fehlen. Dazu gehört ein Schutzbeschlag mit zusätzlicher Zylinderabdeckung. Ein gutes Zusatzschloss mit Sperrbügel verhindert das Aufstoßen der spaltbreit geöffneten Tür. Auch ein Querriegelschloss sorgt für Sicherheit. Wenn Neu- und Umbauten anstehen, sollte eine geprüfte einbruchhemmende Tür eingebaut werden. Außenverstecke für Schlüssel sind Einbrechern bekannt und daher nicht zu empfehlen. Bei Schlüsselverlust sollte der Schließzylinder ausgewechselt werden.

Wertsachen vor Diebstahl bewahren

Wertsachen sollte man zu Hause nie offen herumliegen lassen. Im Safe oder Schließfach bei einer Bank sind wertvolle Sammlungen, Schmuck, Gold oder wichtige Dokumente am besten aufgehoben. Auskünfte zu geeigneten Wertbehältnissen für Scheckkarten, Sparbücher oder Bargeld erteilt jede (Kriminal-)Polizeiliche Beratungsstelle. Alle Wertgegenstände sollten in einer Wertgegenstandsliste erfasst und möglichst durch ein Foto dokumentiert werden.

Fenster, Terrassen- und Balkontüren gegen Einbruch absichern

Gekippte Fenster sind für Einbrecher offene Fenster. Beim Verlassen von Haus oder Wohnung sind Fenster, Balkon- und Terrassentüren zu verschließen. Geprüfte einbruchhemmende Fenster bzw. Fenstertüren sollten bei Umbaumaßnahmen mit eingebaut werden. Fenster und Fenstertüren sollten mit absperrbaren Zusatzsicherungen (Aufbruchsperren) gesichert werden. Absperrbare Fenstergriffe sind allein nicht ausreichend, da Fenster häufig aufgehebelt werden. Dazu reicht schon ein Schraubendreher.

Obere Stockwerke erreichen Einbrecher leicht, wenn sie Kletterhilfen wie Leitern, Gartenmöbel oder Mülltonnen vorfinden. Wenn Terrassen- und Balkontüren mit einem Rollgitter oder einer Gittertür gesichert sind, können Türen zum Lüften gekippt oder offen bleiben.

Fotoquelle: Wolf-Ulf Wulfrolf / photo on flickr  / Foter / Creative Commons Attribution-ShareAlike 2.0 Generic (CC BY-SA 2.0)

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