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Einbruch in Wohnhäuser und Geschäftsgebäude – so passiert es

Manch ein Eigenheimbesitzer erlebt am frühen oder späteren Abend, eine böse Überraschung, wenn er nach Hause kommt. Denn tagsüber hier ist das Risiko eines Einbruchs zu werden hoch. In der Nacht können sie im Gegensatz zu den Geschäftsleuten ruhiger schlafen. Denn für manchen hat der morgen ein böses Erwachen parat. Büros und Geschäftsgebäude werden vor allem in der Dunkelheit heimgesucht.

Wo und auf welche Art gelangt der Einbrecher ins Geschäftshaus?

Im Gegensatz zu Wohnungen und Wohnhäusern wird in Büros und Geschäftshäuser vor allem während der Nacht eingebrochen. Dabei haben sich einige Einstiegsstellen für die Einbrecher als beliebt gezeigt. Interessant ist auch, welche Einbruchmethoden häufig angewendet werden. Ladenvorder- und Hintertüren nehmen unter den Einstiegsstellen mit rund 50 Prozent den größten Anteil ein. Einbrecher schlagen Verglasungen ein, würgen vorstehende Schließzylinder ab oder brechen den Schlossbereich auf.

Andere beliebte Einstiegsstellen sind Schaufenster, Fenster an Rückseiten sowie der Lichtschacht. Bei Schaufenster werden die Scheiben eingeschlagen oder eingerammt. Bei rückwärtigen Fenstern werden Scheiben eingeschlagen und Rahmen angebohrt. Durch Abheben der Gitterroste wird über den Lichtschacht eingebrochen.

Wo und auf welche Art passiert der Einbruch im Einfamilienhaus?

In den meisten Fällen erfolgen Einbrüche in bewohnte Gebäude bei Abwesenheit der Hausbesitzer. Das trifft für mehr als 90 Prozent aller Einbrüche zu. Einbrüche am Tag machen mehr als die Hälfte aus. Ein erheblicher Teil dieser Einbrüche geschieht spontan, ohne dass sich der oder die Täter großartig darauf vorbereitet hätten. Für Einbrecher darf der Einbruch oder das Einschleichen in ein Gebäude nicht mit großen Risiken einhergehen. Sie stehen meist unter Zeitdruck.

Gibt es Hindernisse, die das Einbrechen verkomplizieren, nehmen sie vom Vorhaben in der Regel Abstand. Es gibt natürlich Ausnahmen. Einige der Einbrecher verfügen über notwendige Fachkenntnisse und die erforderliche Erfahrung. Sie hält selbst ein Gebäude mit erhöhter Einbruchsicherheit nicht vom Vorhaben ab. Rechnet man zum Kellerbereich noch den Lichtschacht (Abheben der Gitterroste) dazu, finden sich mehr als die Hälfte der Einstiegstellen in diesem Bereich.

Zur beliebtesten Einstiegstelle gehört der Kellereingang. Etwa ein Viertel der Einbrecher kommen diesen Weg. Zu den üblichen Einbruchmethoden gehören Abwürgen der vorstehenden Schließzylinder, Einschlagen der Glasfüllungen und das Aufbrechen der Türen, In etwa 20 Prozent der Einbrüche werden Kellerfenster genutzt. Das Eindringen geschieht durch Anbohren der Rahmen, Aufhebeln der Gitter und das Einschlagen der Scheiben.

Fenstergitter werden häufig mithilfe eines Wagenhebers aufgewuchtet. Den Restteil bei den Einstiegsstellen (etwa ein Drittel) teilen sich Parterrefenster, Terrasse und Hauseingang. Bei Parterrefenstern geschieht der Einbruch oft durch Aufhebeln der Fensterflügel, durch Hochheben der Rollladen, Anbohren der Rahmen oder Einschlagen der Scheiben. Beim Terrasseneingang kommt zu vorgenannten Einbruchmethoden noch das Abwürgen der vorstehenden Schließzylinder hinzu.

Immerhin in mehr als 10 Prozent der Einbruchsfälle, wird der Hauseingang überwunden. Auch hier setzen die Täter auf Gewalt. In einigen Fällen gelingt den Tätern das Öffnen der Hauseingangstüren gewaltlos und ohne Spuren zu hinterlassen. Sie bringen sich in den Besitz von Nachschlüsseln oder sogenannter Schwarzer Schlüssel.

Einbruchschutz – wirksame Hindernisse

Schlösser, Rahmen, Glasscheiben und Gitter müssen von einer hohen Qualität sein, damit sie auch hoher Gewalt bei Einbruchsversuchen standhalten. In Kombination mit Alarmanlagen kann ein guter Einbruchschutz erreicht werden. Um Einbrüche zu verhindern, reicht das Beschaffen hochwertiger Sicherheitstechnik allein nicht aus. Ein schlecht befestigtes Fenstergitter erkennt jeder halbwegs erfahrene Einbrecher. Ein Aufhebeln geht dann schnell. Da können die Gitterstäbe noch so dick sein.

Alle Zusatzeinrichtungen, Geräte und Anlagen, die dem Einbruchschutz dienen, müssen von Fachkräften beispielsweise vom Schlüsseldienst Frankfurt eingebaut oder zumindest regelmäßig geprüft werden, damit sie im Ernstfall auch funktionieren.

Fotoquelle: Pixabay / CC0 Public Domain

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