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Ein Drittel mehr Einbrüche binnen fünf Jahren

Die Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) sind in der Regel eindeutig. Die Zahl der Wohnungseinbrüche steigt im Jahr 2013 in Deutschland auf ein neues Rekordhoch. Insgesamt verzeichnet die Polizei mindestens 149.500 Fälle, der höchste Wert seit 15 Jahren. Beunruhigend ist, dass die Zahl der Einbruchdiebstähle seit 2009 um etwa 33 Prozent zugenommen hat. Statistisch gesehen, passiert inzwischen alle dreieinhalb Minuten ein Wohnungs- oder Hauseinbruch. Stadtstaaten wie Hamburg, Bremen und Berlin sowie das Bundesland Nordrhein-Westfalen  werden besonders häufig von Einbrechern heimgesucht.

Deutschland ein „Paradies für Einbrecher“

Bonn, Aachen und Köln sind Städte mit den höchsten Einbruchszahlen pro 100.000 Einwohner überhaupt. Nicht unbeträchtlich ist der verursachte finanzielle Schaden. Die Hausratsversicherer haben 2013 etwa 480 Millionen Schadenersatz aufbringen müssen, so der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Der GDV nennt die durchschnittliche Schadensumme pro Einbruch 3.300 Euro.

Bedenklich ist auch der Fakt, dass Deutschland ein „Paradies für Einbrecher“ ist. Die Täter werden selten ermittelt. Im Vergleich zur Aufklärungsquote bei der Gesamtkriminalität ist sie beim Wohnungseinbruchdiebstahl sehr gering. Hier stehen sich über 54 Prozent und 15,5 Prozent gegenüber.

Fatale Fehleinschätzungen bei Einbruchsfolgen

Die Experten der Polizei verweisen darauf, dass die Gefahr und die Folgen von Wohnungseinbrüche vor allem durch drei Fehleinschätzungen verharmlost werden. Einige meinen, dass bei ihnen nichts zu holen ist. Andere denken, dass die Nachbarn schon aufpassen werden. Wiederum andere sehen einem möglichen Einbruch gelassen entgegen, da sie doch versichert wären. Vergessen wird gern, dass Einbrecher immer Konjunktur haben. Da gibt es keine Jahreszeit, die ausgelassen wird. Die Täter brechen nicht nur in der Nacht oder zur Urlaubszeit ein. Mehr als ein Drittel aller Einbrüche geschehen mitten am Tag. Einbrecher sind nicht immer wählerisch. Jede normal verschlossene Wohnungstür ist ein potenzielles Ziel. Helfen und vorbeugen können die richtigen Informationen über Sicherheitstechnik. Erhältlich sind diese beispielsweise beim Schlüsseldienst Club AFL-24. Der AFL-24 ist für seine Mitglieder mit einem deutschlandweiten Netzwerk an kompetenten Schlüsseldiensten und Schlüsselnotdiensten rund um die Uhr da.

Nicht wenige Diebe sind auch sehr hinterhältig. Sie beobachten ihre potenziellen Opfer  eine gewisse Zeit und machen sich mit deren Gewohnheiten vertraut. Das erlaubt das Zuschlagen in einem unbeobachteten Moment. Die Polizei mahnt, dass es im Privatbereich und im Unternehmen  am notwendigen Bewusstsein für die Gefahren von Einbruch fehlt. Viele Menschen sind der Meinung, mit einer Gebäude- oder Hausratversicherung hätten sie ausreichenden Schutz.  Aber keine Versicherung der Welt kann den Verlust von persönlichen Werten wie Familienschmuck oder Münz- / Briefmarkensammlungen angemessen ersetzen. das gilt in gleicher Weise für die psychischen Folgeerscheinungen.

Einbruchszahlen im Vergleich zu früher rückläufig

Kommt es zu einem Einbruch, werden die Opfer in ihrem Sicherheitsempfinden stark beeinträchtigt. der Ruf nach mehr Sicherheit wird schnell laut. Dennoch gibt es keinen Grund für eine Panikmache. In früheren Jahren sind die Zahlen für Einbrüche bereits deutlich höher gewesen. Die Kriminalstatistik weist im Jahr 1993 etwa 227.000 Einbrüche in Deutschland aus.

Im Vergleich mit Deutschland gibt es Länder mit weitaus höheren Einbruchszahlen. Eine hohe Zahl von Einbrüchen meldet Australien mit weit über 300.000 Einbrüchen pro Jahr, die USA und Südafrika. Experten beim Europäischen Instituts für Verbrechensverhütung und Justiz haben die Zahlen der letzten Jahre für 25 Länder ausgewertet. sie kommen zu dem Schluss, dass die Zahlen der Einbrüche im Vergleich mit denen vor 10 Jahren rückläufig sind. Außerdem ist ein Ausgleich in den Ländern zu verzeichnen. Nur in 5 der 25 Länder wächst die Zahl der Einbrüche absolut. Das ist in Kroatien, Zypern, Weißrussland, Mauritius und Slowenien der Fall. (Quelle : European Institute for Crime Prevention and Justice)

Aktiver Einbruchsschutz – Tipps für Ihre Sicherheit

Jeder Bürger kann beim Einbruchsschutz aktiv werden. Dazu muss er sich an ein paar Regeln halten. Beim Verlassen der Wohnung oder des Hauses sind alle Fenster zu schließen, keine Kippstellung.  Wird die Wohnung für längere Zeit verlassen, sollte man den Nachbarn informieren. Denn nur dann wird er öfters einen Blick aufs Haus haben. Keinesfalls sollten Steighilfen wie Mülltonnen oder Leitern öffentlich zugänglich sein. Auch Gartenmöbel nutzen Einbrecher als Steighilfe. Bei Schlüsselverlust sollte der Schließzylinder der Haus- oder Wohnungstür durch einen Schlüsseldienst Frankfurt ausgetauscht werden. Bei einer Tür mit Glasfüllung darf der Schlüssel niemals innen stecken. Eine bestmögliche Überwachung Haus oder Wohnung lässt sich mit einer Alarmanlage erreichen.

Fotoquelle: Wiesbaden112.de / photo on flickr  / Foter / Creative Commons Attribution-ShareAlike 2.0 Generic (CC BY-SA 2.0)

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