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Diese Sachlage ist wohl für fast jeden ein Alptraum:

Man ist kurz vor die Haustüre, um die Post reinzuholen und durch einen kleinen Windzug schlägt plötzlich die Wohnungstür zu. Somit ist man ausgesperrt und kommt keinesfalls mehr rein. Diese Situation ist nicht nur unangenehm, sondern kann zudem auch echte Gefahren bergen, wenn man nicht schnell reagiert. Denn möglicherweise ist gerade ein unbeaufsichtigtes Baby allein in dem Haus, das durch ein offenes Fenster bzw. eine Balkontür akut gefährdet ist. Eventuell hat man auch einen Kochtopf auf dem Herd, und auch das überfließende Badewasser kann schnell erhebliche finanzielle Schäden verursachen, zusätzlich zu den generellen Scherereien und Kosten, die eine derartige Situation verursacht.

Wer nun denkt, dies könne ihm nicht passieren, da er nie und nimmer ohne den
Haustürschlüssel die Wohnung verlässt oder den Ersatz bei dem Nachbarn deponiert hat, ist aber leider dennoch nicht sicher vor dem Ausgesperrt sein. Denn Türschlösser können im Laufe der Zeit auch kaputt gehen, so dass diese nicht mehr betätigt werden können.

Zuweilen passiert es auch, dass ein Schlüssel abbricht und einfach im Türschloss stecken bleibt. In dieser Situation nützt der Ersatzschlüssel bei dem Nachbarn nichts, hierbei kann nur ein Fachmann für Abhilfe sorgen. Und durch einen missglückten Einbruchversuch kann ein Türschloss ebenfalls Schäden davontragen, so dass es keinesfalls mehr genutzt werden kann. Es kann somit wirklich jeden treffen – und die Statistik besagt, dass pro Jahr fast eine Million Fälle vorkommen, in denen die Bewohner aus ihrer Wohnung ausgesperrt sind.

Der klassische Helfer in der Notlage: Der Schlüsseldienst. Man kommt also von dem beruflichen Tagung nach Hause und stellt fest, dass der amateurhafte Einbrecher zwar sein Ziel keinesfalls erreicht hat, aber immerhin das Türschloss bei seinem Versuch vollständig ruiniert hat, so dass es sich mit dem Schluessel nicht mehr öffnen lässt. Meist wird dann der Schluesseldienst gerufen, der auch am Wochenende oder spät am Abend zur Stelle steht und dabei hilft, dass man wieder in die Wohnung gelangen kann. Der Mitarbeiter des Schlüsselnotdienstes versucht in diesem Fall zuerst, das Türschloss zu öffnen, ohne es zu beschädigen. Erst wenn dieser Versuch fehlschlägt, wird zu invasiveren Maßnahmen gegriffen, indem beispielsweise der Sicherheitszylinder angebohrt wird.

Danach muss das Schloss meistens ausgetauscht werden. Ein gutes neues Türschloss inklusive der Arbeitszeit, die für den Aus- und Einbau eingerechnet werden muss, entstehen nicht selten sehr hohe Kosten. Schon etliche Betroffene waren in dieser Situation von der hohen Abrechnung des Schlüsseldienstes geschockt. Einige 100 Euro sind in diesem Fall nicht selten. Kosten für den Anfahrtsweg, die Dienstleistung des Aufsperrens, eventuell ein neues Schloss – da kommt rasch einiges zusammen.

Wenn man die Rechnung jedoch näher untersucht, kann man zum Beispiel feststellen, dass man sehr hohe Anfahrtskosten berechnet bekommt – aber man hatte doch aus dem Telefonbuch extra eine Nummer aus der Nähe herausgesucht! Und wenn sich der Schlüsseldienst nur ein paar Straßen entfernt und noch im selben Stadtteil befindet, dann sind diese Fahrtkosten größtenteils nicht verständlich.

Schlüsselnotdienst: Abzocke oder Trickserei? Schon manch ein betroffener Kunde eines Schlüsseldienst es hat schwer geschluckt, wenn er die Abschlussrechnung präsentiert bekam. Eine Schlussrechnung von mehreren hundert Euro ist dabei gar nicht so selten. Kosten für die Anfahrt, die Dienstleistung des Aufsperrens, eventuell ein neues Türschloss – da kommt rasch einiges zusammen.

Bildquelle: azken_tximinoa / Foter / CC BY

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