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Die Maschen der Einbrecher

Die Maschen der Einbrecher

Einbrecher sind heute gewiefter denn je und machen sich immer wieder neue Maschen zu Eigen, um sich Zutritt in fremde Häuser oder Wohnungen zu verschaffen. Oftmals weiß der Bewohner in dem Moment gar nicht, dass er auf eine Masche hereingefallen ist und dem Einbrecher wertvolle Informationen geliefert hat. Hilfreich ist es jedoch, wenn man die Maschen der Einbrecher kennt und somit nicht blindlings in ihre Fallen tappt. Alleine diese Tatsache kann den einen oder anderen Einbruch verhindern. Da sich die Maschen jedoch immer wieder ändern, sollte man sich stetig informieren, um auf dem Laufenden zu bleiben und sich gegen Einbrüche zu schützen.

Soziale Netzwerke

In den sozialen Netzwerken gibt man eine Menge von sich preis. In der Regel ist das auch nicht weiter verwerflich, wenn nur Freunde mitlesen. Liest jedoch der Einbrecher mit, kann dies unangenehme Konsequenzen mit sich bringen. Stellen Sie deshalb bei Nutzung von Facebook und Co. sicher, dass Ihr Profil nur von Freunden gelesen werden kann. Und selbst dann sollten Sie nicht unbedingt mitteilen, dass Ihre Wohnung gerade leer steht. Man mag es kaum glauben, aber Einbrüche passieren oft aufgrund von unachtsam verbreiteten Informationen in den sozialen Netzwerken. Reihen Sie sich nicht in die Statistik ein.

Simples Klingeln

So banal es auch klingt, so einfach ist diese Masche. Der Einbrecher klingelt an der Haus bzw. Wohnungstür. Wenn niemand öffnet, weiß er, dass er freie Bahn hat. Vom Moment des Einbruchs bis zum Moment des Verschwindens vergehen meist nur wenige Minuten. Zeit genug um Ihre Wohnung um diverse Wertgegenstände zu erleichtern. Wenn Sie dann die Polizei rufen, ist der Einbrecher schon über alle Berge. Doch Sie können sich als Bewohner auch schützen. Und zwar auf ganz einfache Art und Weise. Schließen Sie die Tür, wenn Sie das Haus oder die Wohnung verlassen. Gleichzeitig sollten Sie die Fenster schließen. Gekippte Fenster können in Nullkommanichts geöffnet werden und sind deshalb kein Schutz vor einem Einbruch.

Kritzeleien neben der Haustür

Kritzeleien neben der Haustür müssen nicht unbedingt von Relevanz sein, jedoch können sie im schlimmsten Fall von einem Einbrecher stammen und Informationen beinhalten, die anderen Einbrechern das Handwerk erleichtern. Wenn Sie ungewöhnliche Kritzeleien an der Haustür sehen, sollten Sie sie am besten direkt wegwischen, um sicherzugehen, dass es nichts ist, was ihnen zum Verhängnis werden könnte.

Das Glas Wasser

Ein beliebter Trick, der schnell zum Einbruch führen kann, ist die Frage nach dem Glas Wasser. Jemand klingelt an der Tür und bittet um ein bisschen Wasser, weil ihm schwindlig ist oder er einfach schlicht und ergreifend Durst hat. Die Person befindet sich bereits im Hausflur und gibt vor jemanden im Haus besuchen zu wollen, der jedoch nicht anwesend ist. In den seltensten Fällen mag man dieser Person etwas abschlagen und ist gerne bereit ein Glas Wasser zu holen. Diesen Moment nutzen die Einbrecher gerne, um in die Wohnung einzudringen und Wertgegenstände zu entwenden.

Die Maschen der Einbrecher sind also vielfältig. Seien Sie auf der Hut und nicht zu gutgläubig, dann sind Sie auch vor Einbrechern sicher und kommen nicht in die Verlegenheit die Polizei rufen zu müssen. Um Ihren persönlichen Schutz in der Wohnung oder im Haus zu erhöhen, sollten Sie zudem über einen verbesserten Einbruchschutz nachdenken. Dieser muss gar nicht aufwändig sein. Manchmal reichen Kleinigkeiten schon aus, um Einbrechern in Deutschland das Handwerk zu erschweren. Ein verbessertes Schloss, eine Alarmanlage oder ein Bewegungsmelder in Einfamilienhäusern können da schon Wunder wirken. Dabei ist es wirklich kein Hexenwerk sich selbst und seine Wertgegenstände zu schützen. Lassen Sie sich am besten vom Fachmann zu dem Thema beraten. Dieser erklärt Ihnen, was Sie haben sollten und was in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus unverzichtbar ist. So sind Sie auf der sicheren Seite.

Foto: www.pixabay.com

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