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Der Türspion als Einbruchschutz

Türspione als Einbruchschutz

Türspionen finden heutzutage weit weniger Verwendung, als dies noch in den Achtziger und Neunziger Jahren der Fall war. Damals gab es ein simples „Guckloch“ in der Wohnungstür. Dieses war mit einer kleinen Scheibe versehen. Wenn es an der Tür klingelte, konnte der Bewohner mit einem Blick durch den Türspion erkennen, wer vor der Tür steht.  Stand der Besucher jedoch nicht direkt vor der Tür, sondern seitlich, war er für den Bewohner auch nicht sichtbar. Ein weiterer Nachteil: Die Türspione waren damals so konzipiert, dass auch der Besucher durch den Türspion nach innen gucken konnte. Denkbar ungünstig und unangenehm für die Besucher. Viele Türspione wurden deshalb im Innenbereich mit einer kleinen Klappe ausgestattet, die der Bewohner bei Bedarf zur Seite schieben konnte. Der Innenbereich der Wohnung war somit vor neugierigen Blicken geschützt.

Der Türspion als Einbruchschutz – Türspione mit Weitwinkellinse und digitale Türspione

Die Türspione, die heute zum Einsatz kommen, sind Modelle mit Weitwinkellinse. Diese Linse ermöglicht es einen weit größeren Bereich vor der Tür einzusehen. Hinzu kommt, dass der Besucher durch die Linse nicht ins Innere der Wohnung schauen kann. Digitale Türspione arbeiten dahingegen mit einem externen Bildschirm. Der Spion wird an derselben Stelle montiert, wie ein herkömmliches Modell und nimmt mit einer Kamera den Besucher auf. Das Bild wird an den externen Bildschirm übertragen und ermöglicht es auch Kinder oder behinderten Menschen zu sehen, wer sich vor der Tür befindet.

Der Türspion als Einbruchschutz – Eine Möglichkeit, um sich vor Einbrechern zu schützen?

Türspione sind sicherlich ein hilfreiches Element, wenn es um Einbruchschutz geht. Ein Blick vor die Tür verrät, wer Einlass verlangt. In der Regel ist dieses Wissen gar nicht notwendig, den meist handelt es sich um Menschen, die uns gar nichts Böses wollen. Es ist die Familie, Freunde, Nachbarn oder der Postbote mit einem Paket. Doch es ist gar nicht unüblich, dass sich Einbrecher und Betrüger auf diese Art und Weise versuchen Zugang zu einer Wohnung zu verschaffen. Gerade alte Menschen sind beliebte Opfer dieser Machenschaften. Oftmals können Sie sich gar nicht wehren, wenn jemand gewaltsam versucht die Wohnung zu betreten. Manchmal fallen sie auch auf Lügenmärchen herein, wenn der Betrüger zum Beispiel erzählt, dass er ein weit entfernter Neffe oder Enkel ist. Auch Kinder sind beliebte Opfer, wenn die Eltern kurz außer Haus sind. Sie haben keinerlei Möglichkeit, um sich vor Einbrechern zu schützen, die Einlass verlangen. Umso sinnvoller ist ein Türspion gerade für Personengruppen, wie alte Menschen, Kinder und auch für behinderte Menschen. Für Kinder und behinderte Menschen eignet sich hier vor allem ein digitaler Türspion, der das Bild des Besuchers auf einen Bildschirm überträgt, da sie in der Regel nicht die Möglichkeiten besitzen, um durch einen herkömmlichen Türspion zu blicken ohne weitere Hilfsmittel zu Hilfe zu nehmen. Wenn ein Blick vor die Tür jemand Unbekannten zu erkennen gibt, macht es Sinn, die Tür gar nicht erst zu öffnen, um gefährliche Situationen zu vermeiden.

Der Türspion als Einbruchschutz – Fazit

Wer einen perfekten Einbruchschutz sucht, wird umfangreichere Maßnahmen ergreifen müssen, als nur einen Türspion zu installieren. Dieser bietet zwar einen gewissen Schutz und trägt damit natürlich zum Einbruchschutz bei, jedoch ist er nur ein Element im Ganzen. Lassen Sie sich am besten von einem Fachmann zum Thema Einbruchschutz informieren, denn es gibt noch zahlreiche andere Möglichkeiten, die Ihren Schutz in den eigenen vier Wänden erhöhen. So können Sie zum Beispiel überlegen Alarmanlagen oder Bewegungsmelder zu installieren oder alternativ die Sicherheitstechnik an Fenstern und Türen zu verbessern. Es gibt viele Möglichkeiten, um sich zu schützen. Und das Beste: Ihre Kosten dafür können Sie sich sogar teilweise von der KfW-Bank erstatten lassen, wenn Sie die Voraussetzungen für eine Förderung erfüllen. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Fachmann beraten.

Foto: www.pixabay.com

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