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Angstzustände nach einem Einbruch – So schützen Sie sich davor

Angstzustände nach einem Einbruch

Ein Einbruch in das eigene Haus oder die eigene Wohnung ist für viele Menschen ein einschneidendes Erlebnis, das noch weit über den eigentlichen Vorfall hinaus seine Spuren hinterlässt. Auch wenn der Gedanke an ein gewaltsames Eindringen von Fremden in die eigenen vier Wänden immer eine Spur von Angst verbreitet, so glauben dennoch die wenigsten Menschen, dass es aufgrund des Einbruchs tatsächlich zu einer psychischen Angststörung kommen kann. Zu abwegig ist der Gedanke, dass es einem selbst passieren könnte. In Wirklichkeit ist dies jedoch gar nicht so selten, wie angenommen.

Nach Einbruch – Psychische Schäden schlimmer als materielle Schäden

Als Betroffener ist man nach einem Einbruch zutiefst erschüttert. Auch wenn die Polizei schnell zugegen ist, so hilft das der Psyche in der Regel nur wenig. Das Wohlbefinden und das Sicherheitsgefühl, die in der eigenen Wohnung sonst immer zugegen waren, sind plötzlich verschwunden. Stattdessen macht sich plötzlich Angst breit. In den meisten Fällen lässt sich die Normalität auch nicht innerhalb von kurzer Zeit wieder herstellen. Zu groß ist die Angst, die oft zu Schlafstörungen führt oder letztendlich sogar dafür verantwortlich ist, wenn man sich zu einem Umzug entschließt. Nicht immer müssen die Folgen eines Einbruchs so massiv sein und zu panischer Angst führen, jedoch ist es durchaus nicht ungewöhnlich, wenn Angstzustände nach einem Einbruch auftreten. Schließlich sind Sie Opfer eines Verbrechens geworden. Doch wie kann man sich davor schützen?

Sicherheitsvorkehrungen im Vorfeld treffen

Heute ist niemand vor einem Einbruch sicher. Es kann jeden treffen. Ob Sie in einer Villa im Nobelviertel wohnen oder im Mehrfamilienhaus im sozialen Brennpunkt. Die Gefahr Opfer eines Einbruchs zu werden ist immer zugegen. Machen Sie sich diese Tatsache bewusst. Jedoch ohne sich verrückt zu machen. Die Polizei gibt immer wieder wichtige Hinweise, wie man sein Haus oder seine Wohnung am besten sichert, sodass die Wahrscheinlichkeit, dass Sie Opfer eines Einbruchs werden sinkt. Sichern Sie Ihr Haus so ab, dass Sie sich über einen Einbruch keine Gedanken machen müssen und die Polizei zu Ihnen nicht kommen muss. Heutzutage gibt es viele Möglichkeiten, um Schutzmaßnahmen vorzunehmen, die Ihre Wohnung bedeutend sicherer machen. Wenn Sie verreisen, sollten Sie zudem Nachbarn informieren und sie bitten, bei Ihnen nach dem Rechten zu schauen. Lassen Sie den Eindruck entstehen, dass jemand zuhause ist. Die Nachbarn können zum Beispiel die Jalousien zum Abend hin runterlassen und am nächsten Morgen wieder hochmachen. Auch der Briefkasten sollte geleert werden. Als Alternative dazu sollten Sie sich beim Fachmann über elektronische Einbruchsicherung in Ihrem Haus informieren. Damit können Sie ebenfalls den einen oder anderen Dieb abschrecken.

Wenn Angstzustände sich bemerkbar machen

Manchmal nützt jedoch die beste Vorsorge nichts und es kommt trotzdem zum Einbruch. Wenn Sie danach merken, dass dieses Erlebnis Sie nicht loslässt und Sie Angst verspüren, sollten Sie sich dringend professionelle Hilfe holen. Warten Sie nicht allzu lange, sondern sprechen Sie Ihren Arzt auf dieses Erlebnis an. In einer Therapie wird Ihrer Angst auf den Grund gegangen. Manchmal lässt sich das Problem recht schnell lösen, indem der Vorfall noch einmal aufgerollt wird. Das Erlebte wird dabei noch einmal zum Thema gemacht, verliert dadurch jedoch an Bedrohlichkeit. In einigen Fällen reicht diese Therapieform nicht aus und die Angst bedarf einer etwas längeren Behandlung. Doch auch in diesem Fall, werden Sie spätestens nach einigen Sitzungen die ersten Erfolge sehen. Warten Sie nicht, sondern lassen Sie sich helfen, wenn Angst nach einem Einbruch für Sie zum Alltag geworden sind! Ansonsten lassen Sie zu, dass Ihre Lebensqualität massiv unter dem Einbruch leidet, da die Angst immer mehr Besitz von Ihnen ergreifen wird. Scheuen Sie sich nicht, sich Hilfe zu holen, damit es Ihnen bald wieder besser geht und sie Ihr altes und unbeschwertes Leben wieder leben können.

Foto: www.pixabay.com

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